#241 - Vor Veränderung steht Annahme - Interview mit Bodylove Coach Judith Mackay

Shownotes

️➡️ “Wie fühlt es sich an, wenn man “alles” hat – und doch nicht glücklich ist?”

️➡️ “Was ist Bodylove eigentlich und was hat es mit Mut zu tun?”

➡️ “Wieso ist Verkaufen über Netzwerken einfacher als einen Newsletter zu schreiben?”

Diese und viele andere Fragen stellt Gretel Bodylove Coach Judith Mackay in dieser Folge. Und eins können wir schon verraten – Judiths Antworten werden etwas in dir bewegen!

Instagram von Judith: https://www.instagram.com/judithmackay_bodylovecoaching/

Workshop von Judith: https://bodylovecoaching.de/workshop/

Coaching mit Judith: https://bodylovecoaching.de/coaching/

Facebook: https://www.facebook.com/lauraundgretel

Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de

Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/

Website Laura: https://lauraroschewitz.de/

Instagram Gretel: https://instagram.com/gretelniemeyer?igshid=ltjayyzufj84

Instagram Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/

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Gretel Niemeyer: Moin Moin, Willkommen zu einer neuen Folge Moin um Neun, dem Business Schnack mit Laura und Gretel. Und heute sitzt mir gar nicht die Laura gegenüber. Die ist nämlich gerade wieder auf dem Weg nach Schweden, sondern ich sitze hier mit Judith Mackay. Und Judith ist unter anderem auch in Görlitz geboren. So wie ich. Sie wohnt in Berlin, ähnlich wie ich und ist Bodylove Coach. Und erst mal möchte ich wissen… Guten Morgen, liebe Judith, was macht denn ein Bodylove Coach?

Judith Mackay: Guten Morgen, Ich freue mich sehr, dass hier sein kann. Ja. Was macht ein Bodylove Coach? Also, in erster Linie begleite ich Frauen darin, weg von einem verkopften Essverhalten zu kommen, hin zu einem Essverhalten, was aus ihren eigenen Lüsten heraus entsteht, also zum intuitiven Essverhalten.

Gretel Niemeyer: Und warum ist es so wichtig für die Frauen?

Judith Mackay: Naja, es ist in erster Linie deswegen wichtig, weil sie dann auf sich selbst vertrauen können und nicht mehr darauf vertrauen müssen, dass von außen immer die Regeln kommen. Die sagen also du musst jetzt so essen, dass du keine 14 Stunden lang nicht isst oder dass du keine Kohlenhydrate isst oder sonst irgendwas. Sondern, dass sie in ein Vertrauen kommen. Ja, okay. Mein Körper wird schon wissen, was ich brauche. Er wird mir die Signale senden. Ich kriege mit, was ich für Bedürfnisse habe, und dann esse ich das, was ich brauche.

Gretel Niemeyer: Okay.

Gretel Niemeyer: Ich glaube, das Thema Bedürfnisse ist so ein ganz wichtiges Thema. Oder? So dieses Erkennen. Was brauche ich eigentlich? Was will ich eigentlich? Und sich das auch ein Stück weit wieder zu erlauben. Also ich kann da jetzt nur für mich sprechen. Ich habe das Gefühl, seit ich Mutter geworden bin. Ich weiß gar nicht mehr, wie es davor war, aber seit ich Mutter geworden bin, vor sechseinhalb Jahren, höre ich auf viele Bedürfnisse, nur leider oft nicht auf meine eigenen. Und bei mir ist es ja tatsächlich so, dass ich Essen oft vergesse und erst merke, wenn ich richtig Knast habe, kurz bevor ich die Kinder holen muss, dass das der Magen rebelliert. Und ja, das ist eher Kontra, würde ich sagen, oder.

Judith Mackay: Das ist total kontraproduktiv, weil dann nämlich passiert, das das… Ich weiß nicht, ob dir das auch passiert, aber was oft passiert, ist, dass du dann in so einen Heißhunger kommst und dann gar nicht mehr guckst. Okay, was brauche ich gerade? Habe ich Lust auf etwas Süßes oder auf was Herzhaftes oder auf was frisches, knackiges, was auch immer, sondern passiert eher okay, ich habe Hunger. Da ist quasi so eine Art Alarm in deinem Körper und dann isst du erst mal alles, was da ist, isst auch in der Regel sehr, sehr schnell. Das heißt, da kommt in kurzer Zeit sehr viel Essen in dich rein. Unabhängig davon… Warum hast du hast jetzt die Hände vor deinem Gesicht und guckst ein bisschen verschäm? Das heißt, da passiert Essen, essen, essen. Ich muss sofort dieses Bedürfnis befriedigen, weil ich bin schon komplett drüber. Und danach ist oft so ein "Oh man, ich habe viel zu viel gegessen" oder "Ich fühle mich überhaupt nicht gut damit, weil ich bin jetzt total erschöpft und erschlagen". Das hat mir gar nicht gutgetan, sondern das hat einfach nur dazu gedient, dass da jetzt Essen, also Energie in meinen Körper kommt, aber vielleicht sogar zu viel von dem. Das kann dazu führen, wenn du deine Hunger Signale übergehst.

Gretel Niemeyer: Und wie ist das so? Du hast das da schon mal gesagt. Es kann auch durchaus sein, dass ich jetzt gar keinen Hunger habe, es ist um 18 Uhr/18:30 Uhr mit meiner Familie Abendbrot zu essen, das aber irgendwie ja auch aus Gewohnheit mache. Und auch was, weil es vielleicht ja auch der Moment ist, wo man als Familie zusammensitzt, wo man sich über den Tag austauscht. Und so weiter. Was ist denn da so ein Tipp? Also dann einfach nichts zu essen und nur was zu trinken oder nur eine Kleinigkeit zu essen oder was? Also es gibt ja eben auch so dieses soziale Essverhalten und ich finde, das ist immer so eine Frage zwischen meinen eigenen Bedürfnissen, die sich vielleicht auch egoistisch anfühlen können und dem, was man sonst noch so zu geben hat oder was essen ja auch noch ist.

Judith Mackay: Ja. Ja, total. Und in Essen, also das würde ich gerne kurz noch mit einbringen. Essen ist eine emotionale Sache. Also wenn man immer sagt na ja, ich ess aus emotionalen Gründen, aber das will ich ja gar nicht, halte ich persönlich das für totalen Quatsch, weil Essen ist was Emotionales. Also wenn ich keine Gefühle habe und keine Bedürfnisse habe, dann, dann esse ich halt nicht. Und deswegen ist Essen immer irgendwas Emotionales. Aber um auf deine Frage zurückzukommen also man kann es entweder so vorbereiten, dass wenn ich weiß, immer gegen 18:00 oder 18:30 Uhr möchte ich gerne Hunger haben, weil ich da mit meiner Familie zusammensitze, weil es ein schönes soziales Ereignis ist. Dann kann ich entweder gucken, dass wenn ich vorher schon Hunger bekomme, ich dann einfach eine Kleinigkeit esse, dass ich irgendwie ein paar Nüsse esse oder Obst oder vielleicht auch ein Schokoriegel, was sozusagen gerade für mich auch passt. Und da muss man eben auch gucken, was ist individuell für mich gut. Also wenn es für dich Gretel gut ist, eine Nuss zu essen, heißt das nicht, dass es für mich super ist eine Nuss zu essen, um dann sozusagen den Hunger noch ein bisschen hinauszuzögern. Wenn es ein richtiger körperlicher Hunger ist, dann ist es auch nichts, was plötzlich kommt und du kannst nicht mehr anders. Das ist dann eben der Heißhunger, sondern Hunger kann sich auch eine Weile strecken, den kann man. Das kann man auch hinkriegen, den eine Weile zu strecken, wenn man sich gut genug kennt. Und wenn es jetzt aber so ist, dass ich weiß nicht bei der Arbeit die Situation hatte, dass da eine Riesenparty war, weil irgendein Kollege was mitgebracht hat und ich habe dann da auch mit gegessen und ich bin einfach satt beim Abendessen. Dann ist es auch vollkommen in Ordnung zu sagen, ich habe heute bei der Arbeit schon ganz viel gegessen, ich bin jetzt einfach satt. Aber ich würde trotzdem mit euch zusammensitzen, weil ich es so schön finde. Ich trinke jetzt hier nur mein Tee. Ich glaube, dass das auch völlig in Ordnung ist.

Gretel Niemeyer: Ja, absolut. Und warum ist es denn? Du hast es ja gerade schon angesprochen, dass das Essen und die Selbstannahme des Körpers und so weiter. Und sich dazu kennen oder richtig gut zu kennen natürlich auch Einfluss auf andere Bereiche des Lebens hat. Warum ist Ernährung ein guter Startpunkt, wenn ich jetzt sage: Okay, boah, es ist stressig. Ich fühle mich nicht wohl. Es läuft irgendwie an mehreren Fronten in meinem Leben nicht so gut. Vielleicht fühle ich mich in meinem Körper nicht wohl, aber vielleicht ist auch die Partnerschaft nicht so dolle, oder? Keine Ahnung. Ich fühl mich vielleicht überfordert als Mutter und im Business ist irgendwie ständig was zu tun und die To Do Liste reißt nicht ab. Warum ist Ernährung jetzt ein guter Startpunkt? Und zweite Frage: Wie machst du das, dass das nicht so dogmatisch wird? Weil ich habe immer so das Gefühl, sobald man sich mit dem Thema Ernährung beschäftigt, ist halt ganz viel, du musst so, aber das darfst du nicht und das darfst du nicht mehr essen. Und hier hast du einen Rezepte Blog von 200 Rezepten, die kein normaler Mensch in einem normalen Leben irgendwie mal zubereiten kann. Also ich finde, da ist immer ganz viel Disconnect. Wie? Wie ist das anders beim Bodylove Coaching?

Judith Mackay: Na ja, die Frage war ja warum ist es gut beim Essen anzufangen, wenn man merkt okay, es gibt so viele Bereiche, in dem man irgendwie Stress hat. Weil das nichts Externes ist, weil das nichts ist, das meine Kinder auf mich zukommen und irgendwas von mir wollen. Weil es nicht ist, dass mein Arbeitgeber, Mensch, mein Mann, was auch immer. Das sind keine externen Einflüsse, sondern es ist etwas, was ich selbst beeinflussen kann. Und in dem Moment, wo ich anfange zu sagen, ich will meine Ernährung verändern, stehen wir oft vor so einem Oh Gott, und wie soll ich das jetzt machen? Okay, dann such ich mir erst mal eine Diät raus oder ich gehe zu einem Ernährungscoach. Der gibt mir irgendwie 1000 Regeln und dann mache ich das. In Bodylove geht es aber noch ein bisschen tiefer. Da geht es vor allem darum, erstmal zu sagen "Ich nehme an, was da ist." Und auch wenn sich das gerade richtig kacke anfühlt, ich nehme es erst mal an, weil aus meiner Sicht vor Veränderung immer die Annahme steht. Und das ist deswegen so wichtig, weil wenn ich etwas annehme und dann sage, ich will was verändern in aus mir heraus, dann mache ich das aus einer Liebe heraus oder zumindest aus einem Wohlwollen heraus. Dann entscheide ich mich. Ich möchte was verändern, weil ich mich liebe und mir was Gutes tun will. Wenn ich es aus einem externen Grund heraus mache, nämlich aus Diät Regeln oder weil mein Mann sagt "Na ja, du hast aber schöne Pölsterchen an den Hüften", ist sowieso kacke. Dann sollte man eigentlich nochmal genauer reden.

Judith Mackay: Aber wenn ich sozusagen, weil mir eine Freundin von irgendeiner Regel erzählt hat oder so versuche, was zu verändern, dann ist es, kennen wir ja alle, dass wir irgendwie was Neues anfangen wollen, total motiviert sind und denken Ja, cool, ich mach das jetzt so, die erste Woche läuft super und irgendwann stagniert es und dann ist man irgendwann wieder wütend auf sich selbst. Das ist aber eben nicht, weil ich von innen heraus gesagt habe, ich will was verändern, weil ich mich vorher angenommen habe. Sondern das passiert eher, weil ich denke "Ah ja, okay, wenn ich abgenommen habe, dann bin ich bestimmt besser. Dann mögen die Leute mich vielleicht lieber oder dann …". Da gibt es ja 1000 Gründe, warum ich von außen betrachtet abnehmen sollte. Wenn ich aber sage, ich nehme mich erstmal an, wie ich bin, dann ist da eine Liebe in mir oder erstmal vielleicht auch erst mal nur so ein Gefühl von Ja, okay, ich finde mich ganz gut so wie ich bin oder ich bin irgendwie zufrieden. Und daraus heraus etwas zu verändern ist viel einfacher. Jetzt habe ich aber leider den zweiten Teil der Frage nicht mehr im Kopf.

Gretel Niemeyer: Ich auch nicht mehr.

Judith Mackay: Ja, aber ich glaube, wichtig ist zu sagen, dass alles, was ich… Achso deine Frage war, genau deine Frage war, warum ist es wichtig oder warum ist es gut, wenn man Stress hat mit vielen Dingen mit dem Essen anzufangen? Also ich glaube, es rutscht alles nach, indem man, wo ich zufriedener mit mir bin, weil ich merke, ich habe, ich habe ein Essverhalten mit mir, was mich nicht mehr stresst, wo ich nicht ständig denken muss, wo sind genug Nährstoffe drin, Welche Nährstoffe sind denn jetzt gerade zu dieser Mahlzeit wichtig? Oh, jetzt ist 18:00. Darf ich jetzt noch essen oder nicht? Also, wo wir, wenn wir rauskommen aus diesem verkopften Denken und Frieden mit unserem Essverhalten schließen und dann eben auch merken okay, ich kann einfach anfangen auf meine Körper Signale zu hören und muss gar nicht dafür. Ich muss es nicht kontrollieren, weil Kontrolle ist ja immer das Gegenteil von Angst. Und wenn ich sage, ich muss nicht mehr kontrollieren, sondern ich kann einfach essen, wenn ich merke, jetzt ist es nötig, dann rutscht glaube ich alles andere auch nach, weil dann bin ich zufrieden. Habe ich mit den Kindern entspannter, dann kann ich auch bei der Arbeit stressige Situation besser ertragen und kann vielleicht auch mit meinem Mann entspannter in Gespräche gehen, weil ich nicht irgendwie ständig unter Druck stehe, was mit meinem Essverhalten ist.

Gretel Niemeyer: Das war die Frage, die ich halt vergessen habe, sehr gut beantwortet. Und sag mal Judith, auf einer Skala von 1 bis 10. Wie mutig bist du?

Judith Mackay: Acht. Also ich bin auch super ängstlich, aber ich merke immer wieder, dass ich trotzdem Dinge mache und ausprobiere. Und deswegen würde ich heute sagen, ich bin bei einer Acht.

Gretel Niemeyer: Ja, so hätte ich dich auch eingeschätzt, weil ich mir halt auch angeguckt habe, wo du herkommst. Du hast eine Ausbildung als Arzthelferin gemacht, hast dann zum Ende deiner Angestelltenkarriere, sag ich mal eine Tagesklinik geleitet, sieben Jahre lang. Und dann hast du aber 2017 gesagt: Schluss hier. Es geht nicht weiter. Ich höre jetzt auf, ich muss hier aufhören. Und das finde ich schon mal sehr, sehr, sehr, sehr mutig. Und es gibt von Dager Dan in einem Lied eine Zeile, die geht ungefähr so: Schwerer als reinzukommen ist es, wieder rauszukommen. Und ja, da hier die Frage: Wie bist du denn rausgekommen aus deinem Angestelltenverhältnis, warum hast du da aufgehört? Und dann ist es ja auch so, dass du dir danach Zeit genommen hast, um dir das zu suchen, was es jetzt wirklich sein soll danach. Und auch das finde ich wahnsinnig mutig, weil wer nimmt sich heutzutage noch Zeit für irgendwas? Nimm uns da mal mit. Was ist 2017 passiert?

Judith Mackay: Ähm, gerne. Das war so, dass ich so 2016 Ende, dann so über 2017 verteilt immer mehr so Angstzustände hatte. Das war jetzt nicht so starke Panikattacken hatte, aber dass ich immer wieder irgendwie, so weiß ich Zwangsgedanken schon fast hatte, die mich echt gestresst haben und ich gemerkt habe, ich bin total unglücklich. Ich weiß nur nicht warum. Ich hatte eigentlich alles erreicht, in meinem Leben, was ich wollte. Ich hatte einen Job, der dann endlich mal ganz gut war. Ich hatte zwei Kinder, wir haben schönes Haus, wir haben. Ich bin mit einem Mann verheiratet, mit dem ich glücklich bin. Also alles war da, was ich wollte. Und ich war unglücklicher als jemals zuvor in meinem Leben, was mich echt richtig traurig gemacht hat und ich habe es lange nicht verstanden. Ich habe dann eine Hypnose Therapie begonnen, in der ich so Gedanken Reisen gemacht habe und habe in der ersten Reise festgestellt ich fühl mich total gefangen in dem Job. Es war so, dass ich da sehr viel Verantwortung getragen habe und es auch wirklich Spaß gemacht hat, aber gleichzeitig ich mich nicht wohlgefühlt habe im Gesundheitswesen und auch das Gefühl hatte, ich bin eigentlich viel zu wenig mit meiner Familie. Jetzt habe ich diese Kinder und diese Familie, aber ich bin viel zu wenig mit denen. Das heißt, ich habe da relativ schnell entschieden, ich will den Job kündigen, habe mit meinem Mann lange darüber gesprochen, ob wir uns das leisten können, wie es dann danach aussehen wird, finanziell, aber auch von der ganzen Aufteilung, weil die Familienkonstellation sich natürlich dann irgendwie verändert, so ein bisschen und hatte da zum Glück gleich die Unterstützung meines Mannes und war dann zu Hause. Und der Anfang war erst mal super, weil ich so ein Gefühl hatte von ja cool, dann kann ich jetzt erst mal einfach mich fallen lassen. Kinder, Haushalt, Eheleben. Und so weiter. Habe dann relativ schnell gemerkt, es befriedigt mich eigentlich auch überhaupt nicht. Also als der Sommer dann vorbei war und die kühlere Jahreszeit anfing dachte ich so, ja ok jetzt bin ich zu Hause. Aber was ist denn jetzt? Es reicht mir eigentlich gar nicht aus, eine Mutter zu sein, also nur in Anführungsstrichen und Ehefrau. Und das fordert mich überhaupt nicht heraus. Und das macht mich auch nicht glücklich. Und ich wusste aber, ich will auch nicht zurück, was ich, was ich gemacht habe. Und ich habe dann eine Ausbildung gefunden zur Inner Balance Coach. Ich kann mich da immer entscheiden, ob ich das weiblich oder männlich nennen will und habe dann eine Ausbildung gemacht. Genau. Bin dann Inner Balance Coach geworden und habe da schon mal gemerkt Oh ja, das ist die Richtung, die mir total Spaß macht. Ich habe angefangen zu coachen, hab dann noch eine Mutter Leicht Trainerin Ausbildung gemacht. Da habe ich also erstmal ganz viel so mit Müttern auch befasst und mit Müttern gearbeitet und habe da aber auch gemerkt Ja, das ist gut und ist schön, das macht mir Spaß, aber das ist es noch nicht ganz. Und dann habe ich eigentlich gefunden, Also habe ich etwas gefunden, was mein Lebensthema schon immer ist, nämlich Körperannahme, Körperliebe, Selbstwertgefühl und bin zu einer Ausbildung gestoßen, wo ich ausgebildet wurde, zum Coach für intuitive Ernährung. Und ich habe gemerkt okay, das ist es eigentlich, das ist ein Thema, was, was mich total brennen lässt, wo ich so das Gefühl habe Ja, okay, das da möchte ich weitermachen.

Judith Mackay: Und habe da eine Weile gecoacht und dann irgendwann ein eigenes Konzept entwickelt, nämlich Bodylove Coaching. Also aus all den drei Sachen und aus meiner eigenen Erfahrung, vor allen Dingen auch aus den Coachings, die ich schon gegeben habe, Bodylove Coaching entwickelt. Und da merke ich, dass da wirklich mein Herz für schlägt.

Gretel Niemeyer: Cool.

Judith Mackay: Und das selbstständig sein ist insofern schön, weil mir das viel Freiheit gibt und weil ich das Gefühl habe, ich kann tatsächlich bestimmen, was ich mache. Es ist natürlich, es gibt natürlich auch Momente, wo es einfach anstrengend ist. Das weiß jeder Selbstständige. Aber ich habe das Gefühl, ich habe 20 Jahre gesucht nach einer Arbeit, die ich machen wollte, und habe jetzt eine kreiert, die mich wirklich, wirklich glücklich macht. Und das ist total schön.

Gretel Niemeyer: Ja, das ist… Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, das kann man auch wirklich nur verstehen, wenn man das selbst gemacht hat. Also mein Mann fragt mich auch ab und zu mal: Kannst du dir vorstellen, wieder zurück in festen Job zu gehen und ich so hey no. Also man macht einfach so viele Sachen, die richtig cool sind und eben auch so diese. Ja, diese Freiheit, sich zu überlegen, womit man sich beschäftigt, oder? Ich meine, es gibt da total viele Sachen, die auch getan werden müssen, von einem selbst oder von jemandem aus dem Team und es gibt da sicherlich auch einen anderen Druck, als das vielleicht im Angestelltenverhältnis war. Aber wenn ich zurückdenke, wie viele Sachen ich in der Festanstellung gemacht habe, auf die ich keinen Bock hatte, hinter den ich nicht stand, Meetings, die ich gemacht habe, wo ich danach dachte, boah Alter verschenkte Lebenszeit. Das passiert einem in der Selbstständigkeit zum Glück sehr, sehr selten.

Judith Mackay: Ja, total. Kann ich, kann ich total unterschreiben. Und ich merke auch dieses, natürlich gibt es Momente, wo ich denke, es ist so anstrengen. Ich mache jetzt gerade Dinge, die mir gar keinen Spaß machen, aber die sind eher selten. Und ja, auch dieses entscheiden zu können. Ich habe im Sommer einfach zwei Monate gar nicht gearbeitet, weil ich wusste, meine Kinder haben Ferien und es ist einfach schön, die Zeit mit denen zu verbringen, weil die kommt halt nie wieder. Also es ist halt einfach so, dass das ist als Selbstständiger klar. Dafür gibt es dann in Phasen, wo ich viel mehr arbeite als ich, als wäre ich angestellt. Aber ich habe die Entscheidung bisher auch nie bereut und bin total froh und glücklich, diesen Weg gegangen zu sein oder weiter zu gehen.

Gretel Niemeyer: Ja, und wo du gerade schon von Aufgaben geredet hast, die man nicht so gerne macht. Perfekte Überleitung wieder zu meinem Lieblingsthema Verkaufen. Denn das ist ja für viele ja, ich sage mal was, was ich nicht so richtig gerne tue, was gerne mal hinten von der To Do Liste fällt. Und du hast da für dich aber eine so eine Methode oder so einen Weg finde ich, der auch für viele wahnsinnig schwer ist, aus welchen Gründen auch immer, für dich aber genau richtig funktioniert. Und zwar ist das das Netzwerken. Also du hast mir erzählt, dass du, wenn du so auf Netzwerk Events gehst, seien die online oder offline, da sehr schnell ein Draht zum Menschen findest. Und ja, darüber verkaufst, erzähl doch ein bisschen mehr mal wie läuft das? Warum fällt dir das leicht und hast du vielleicht den einen oder anderen Tipp für jemanden, denen das nicht so leichtfällt.

Judith Mackay: Ja, es ist so, es fällt mir insofern leicht zu Netzwerk Veranstaltung zu gehen, weil ich einfach gerne rede und mich gerne mit Menschen umgebe. Und ich merke, dass so ein Blog schreiben oder weiß nicht ganz viel Texte verfassen, Newsletter schreiben und so, also diese ganzen Sachen, da hab ich das Gefühl, es ist beschwerlich, es ist anstrengend und ich Mag es nicht so gerne. Und beim Netzwerken ist es so schön. Ich bin da mit anderen Menschen zusammen. Ich höre, was sie mir zu erzählen haben. Ich kann den von meiner Geschichte erzählen und von dem, was ich mache. Es ist natürlich auch eine Verkaufsstrategie, definitiv da Menschen zu finden, die sagen: Ah ja, mit dir möchte ich arbeiten, weil ich habe dich jetzt hier kennengelernt. Also ich finde es viel einfacher, auch von meiner Seite aus zu sagen, ich arbeite mit jemandem zusammen, den ich schon persönlich kennengelernt habe, wo ich irgendwie schon mitbekommen habe, was ist das für ein Mensch, wie spricht er? Wie fühlt sich das an, mit dem zusammen zu sein, als irgendwie nur so auf dem Papier oder im Computer zu lesen, ah ja, okay, so, das macht die Person und da habe ich nicht so eine gute Verbindung zu. Das heißt, mir macht es echt Spaß, entweder online oder offline einfach auf Leute zuzugehen. Und das ist jedes Mal trotzdem eine Hürde. Es ist nicht so, dass ich sage "Ach ja, ich rede einfach los", sondern ich habe jedes Mal auch irgendwie vorher Herzklopfen und bin aufgeregt. Aber es macht mir dann trotzdem jedes Mal total Spaß, irgendwie mich rein zu trauen und zu sprechen und zuzuhören und da so eine Verbindung auch zu haben.

Gretel Niemeyer: Ja, gerade gerade, was du auch sagst. Also Ernährung ist ja auch ein sehr persönliches Thema, würde ich sagen. Und da eben auch zu wissen, okay, wer steht mir denn gegenüber und wie tickt diese Person und was hat die für Werte? Und vielleicht auch einfach wie sieht die aus? Wie wie fühlt sich das an, mit der zu reden? Möchte ich mich auf diesen Menschen einlassen? Möchte ich mich diesen Menschen anvertrauen? Das ist ja bei Coaching auch immer eine wichtige Frage.

Judith Mackay: Ja, genau dieses Ernährungs Thema oder? Ich würde es sogar noch größer machen. Dieses Bodylove Thema, dieses Annehmen von sich selbst ist einfach auch so ein intimes Thema, was ganz oft auch mit diesen Gefühlen von Scham, Wut auf einen selber und Angst irgendwie vom Versagern, Versagensangst einhergeht. Also es ist so oft so das, dass wir uns dafür schämen, dass wir augenscheinlich nicht gut genug sind, dass wir nicht richtig genug aussehen oder dass wir uns, dass wir nicht diszipliniert genug sind und eine Diät durchhalten oder genug Sport machen. Und, ähm, das ist einfach ein Thema, wo ich sage, da muss ich mit jemandem zusammenarbeiten, mir gegenüber jemand haben, wo ich das Gefühl habe, dem kann ich vertrauen. Also es bringt ja nichts, wenn mir eine Frau gegenübersitzt, die sagt "Na ja, da spüre ich jetzt eigentlich keine Verbindung", also das ist super wichtig. Gerade finde ich bei diesem Thema ich merke, da kann ich mich fallen lassen, da kann ich auch zeigen, ich schäme mich dafür und werde irgendwie gehalten und wertgeschätzt und muss keine Angst haben, dass die mich jetzt vielleicht auslacht dafür, wie ich bin.

Gretel Niemeyer: Ja.

Judith Mackay: Ist total wichtig. Ja.

Gretel Niemeyer: Und wie kann man sich so die Arbeit mit dir vorstellen? Weil du hast ja einerseits eins zu eins Coachings, Du bietest offline Workshops an, du hast Frauen Dinners, die du organisierst. Aber wenn wir jetzt einfach mal bei den Workshops oder dem eins zu eins Coaching bleiben, wie kann ich mir das vorstellen?

Judith Mackay: Ähm, also es ist so, dass wenn wir ein Coaching miteinander beginnen, dass ich immer erst mal gucke, so eine Art Beruhigung zu geben, also die Frau erst mal ankommen lasse. Also wenn wir vor Ort in Berlin coachen, dann ist es so, dass es tatsächlich erst mal ein Ankommen ist. Das heißt, es gibt eine kleine Meditation, die jetzt frei ist von Spiritualität, sondern eher wirklich erst mal zum rein körperlichen Ankommen. Und dann ist es für mich immer wichtig, erst mal zu hören, was ist ein, was ist das Anliegen? Also ich will nicht anfangen mit einer Analyse von "lass uns mal dein Ernährungs Tagebuch angucken" und das finde ich, ist zu einem späteren Zeitpunkt wichtig. Aber erstmal dieses Vertrauen schenken. Du kannst hier erst mal sein, Du darfst einfach erst mal loslassen und berichten, vielleicht auch weinen oder wütend sein und berichten was ist eigentlich dein Thema mit diesem ernähren und mit diesem und diesem Stress? Und dann ist der nächste Schritt und genau da ist der nächste Schritt eben zu gucken, wie kannst du es schaffen, das anzunehmen, was gerade da ist, auch wenn du es vielleicht richtig, richtig blöd findest. Und im nächsten Schritt gucken wir dann Okay, wie ernährst du dich? Warum ist du, wenn du isst? Warum isst du manchmal nicht, obwohl du Hunger hast? Kennst du dich mit den Signalen deines Körpers aus oder kennst du vielleicht einfach nur total voll gefuttert oder mega mega satt? Dazwischen gibt es eine große Spannbreite von Gefühlen. Das heißt, wir gucken also tatsächlich auf Körperbewusstsein und unsere Körperwahrnehmung und Analysieren dann irgendwann auch das Essverhalten. Und irgendwann, am Ende des Coachings, ist es so, dass das die Frau sagt Okay, ich, ich erkenne meine Bedürfnisse. Ich verstehe, was mein Körper mir sagen will. Ich weiß, wie ich meine Bedürfnisse befriedigen kann und was ich tun kann, wenn ich nicht hungrig bin, aber eigentlich gerne zum Essen greifen will. Ich verstehe dann. Also mir geht es immer noch so, dass es manchmal Situationen gibt, wo ich denke Oh, ich muss jetzt irgendwas essen. Wenn ich dann aber in mich hinein spüre, merke ich "Naja, es geht gerade gar nicht ums Essen". Ich verstehe, Ich brauche jetzt eigentlich Schlaf oder ich brauche jetzt mal kurz einen Spaziergang oder eine Freundin, mit der ich telefonieren kann. Also dass sozusagen sich da gut genug zu kennen und zu verstehen und auch eine Liebe und Verständnis für sich selbst zu entwickeln, da darum geht es im eins zu eins Coaching und in den Workshops da suchen wir uns in der Regel so Themen raus. Also ich glaube, für ein Workshop ist es immer ganz gut, ein spezielles Thema zu haben, wo man so das Licht drauf scheint. Und im aktuellen Workshop, den ich jetzt gebe, am 22. Oktober hier in Berlin, da geht es um Heißhunger und Essensdrang. Da werden wir also sechs Stunden darüber sprechen und auch praktische Arbeit miteinander machen, wo es darum geht okay, was ist Heißhunger, was ist Essensdrang? Wo ist da der Unterschied? Das habe ich ja vorhin schon so ein bisschen erklärt. Und was kann ich tun, um dem entgegenzuwirken? Was kann ich aber auch tun, wenn es passiert ist, um nicht wieder in dieses "Jetzt bin ich sauer auf mich. Ich finde es total furchtbar. Ich habe jetzt alles nicht geschafft" zu verfallen. Wie kann ich da also liebevoller mit mir umgehen? Und mir ist auch wichtig zu sagen, dass es eine kleine Gruppe sein wird. Also wir werden nicht über 20 Leute sein, weil das ist glaube ich auch so ein Punkt. Wenn du dich schon traust, aus dieser sogenannten Komfortzone rauszukommen und dich zu zeigen, dann ist es glaube ich, total wichtig, auch zu wissen Na ja, ich sitze da jetzt nicht zwischen ganz vielen Frauen und alle, alle haben keine Zeit zu reden, sondern wir sind irgendwie unter uns und jeder wird irgendwie etwas sagen können, wenn sie es möchte. Manche werden einfach nur zuhören. Genau da werden wir uns insbesondere das Thema Essensplan und Heißhunger angucken mit dem Blick auf Weihnachten, wo ja viele irgendwie denken "Oh Gott, das wird wieder. Da werde ich mich wieder voll fressen, fünf Kilo zunehmen. Ich weiß gar nicht, wie ich das machen soll." Um da entspannter rangehen zu können, werde ich da ein paar Tools verraten, was man machen kann, um dem zu entgehen und entgegenzuwirken.

Gretel Niemeyer: Sehr cool. Den verlinken wir natürlich auch den Workshop und auch deine Website. Also Workshop am 22. Oktober. Genau, und auch die, die eins zu eins Coaching und so weiter das Verlinken wir unter dem Podcast. Und ich habe noch mal eine Frage zum Abschluss, weil du hast, Du hast viel davon geredet vor Veränderungen oder vom Abnehmen kommt das Annehmen. Ganz viel ist so von Selbstliebe die Rede. Und so weiter. Und du hast aber auch gesagt, vielleicht muss ich mich gar nicht. Vielleicht muss ich mich noch gar nicht total selbst lieben. Ein "Es ist okay, wie ich bin", reicht. Wie oder ich frage das, weil ich finde immer so, dass das Konzept von Selbstliebe ist so ein großer Begriff. Ich finde, es ist ein bisschen weiter Weg dahin. Ich bin selber irgendwo auf dem Weg und würde noch sagen, da fehlen noch paar Kilometer, bis ich da angekommen bin. Was ist denn mal ein guter Tipp, um einen guten Schritt Richtung Selbstliebe zu machen? Hast du da was, wo du sagst, okay. Oder Selbstannahme? Vielleicht auch einfach Das ist was, was man täglich machen kann. Was man in einer ruhigen Minute mal machen kann. Was, wenn man merkt, dass man sich gerade irgendwelchen Mist über sich erzählt oder so? Hast du da so einen Tipp, den du uns mitgeben kannst?

Judith Mackay: Ja, da würde ich gerne noch mal auf den Anfang zurückkommen. Wenn es um Bedürfnisse geht. Also dieses "Warum übergehe ich denn meine eigenen Bedürfnisse eigentlich so oft?" Und das passiert in der Regel, weil ich mir selbst nicht so viel Wert bin. Ich gehe auf die Bedürfnisse meiner Kinder ein, weil ich sie abgöttisch liebe und weil ich natürlich das total wichtig finde, dass es denen gut geht. Warum gehe ich auf die Bedürfnisse meiner Kollegen oder Nachbarn ein? Weil es mir wichtig ist, was sie über mich denken. Weil es mir wichtig ist, dass sie mich toll finden. Warum gehe ich auf meine eigenen Bedürfnisse nicht ein? Weil ich oft den Wert meines Selbst nicht sehe. Und mein Tipp ist also zu sagen okay, um anzufangen. Und ich finde das übrigens auch einen riesengroßen Begriff Selbstliebe. Also ich weiß, dass es total schwer ist zu sagen "Ja, ab jetzt liebe ich mich selbst". Das ist ein großer, weiter Weg. Und ich glaube, es ist vielleicht auch eine Lebensaufgabe. Aber zu sagen, ich versuche, meine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und wenn es nur ist, ich gehe heute mal früher ins Bett. Oder in deinem Fall Ich richte mir in meinem straffen Terminkalender ein, 20 Minuten konsequent Pause, Mittagspause zu machen. Oder eine Stunde, je nachdem, was möglich ist. Aber das ganz konsequent einzuhalten und zu sagen, egal was kommt, das ist ein fester Termin in meinem Kalender, der bleibt da drin stehen, weil es für mich wichtig ist, nicht erst kurz vor Kita Abholung, was zu essen und dann alles rein zu hauen, sondern ich brauche diese Zeit, um um was zu essen. Und wenn es nur eine Kleinigkeit ist oder wenigstens einen Check in zu machen, brauche ich jetzt gerade was oder nicht? Vielleicht willst du dann auch gar nichts essen. Aber zu spüren, welche Bedürfnisse habe ich und wie kann ich wenigstens ein Bedürfnis an diesem Tag umsetzen oder erfüllen, wenn ich schon ganz viel anderes nicht schaffe? Das ist auf jeden Fall ein ganz guter Weg, um in Richtung Selbstliebe zu gehen.

Gretel Niemeyer: Cool. Ja, in diesem Sinne sind wir leider schon am Ende des Interviews angekommen. Judith, ich danke dir ganz, ganz herzlich für die Einblicke ins Bodylove Coaching, auch in Einblicke in deine eigene Reise und wünsche Dir wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Und wie gesagt, kann euch nur Judiths Coaching und Workshop ans Herz legen. Verlinkt hier unten den Podcast und natürlich wieder ein Aufruf in eigener Sache. Wenn euch das hier weitergeholfen hat, dann gebt uns gerne ein paar Sternchen, Schreibt uns auch eine Bewertung unter den Podcast, stellt uns Fragen, folgt uns auf Instagram, haut uns da an! Wir tauschen uns sehr, sehr gerne mit euch aus.

Gretel Niemeyer: Liebe Judith, ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

Judith Mackay: Vielen Dank. Wünsch ich dir auch. Ich würde einen kleinen Satz noch sagen wollen. Und zwar: Ich habe vorhin gesagt Kontrolle ist das Gegenteil von Angst. Das ist aber Quatsch. Kontrolle ist die Antwort auf Angst. Das gebe ich jetzt einfach so als Impuls mit. Werde da nicht vielmehr zu sagen, war mir wichtig, das noch kurz mit anzubringen.

Judith Mackay: Sehr gut.

Gretel Niemeyer: In diesem Sinne alles Gute, tschüß.

Foto Gretel: Kareen Kittelmann Fotografie

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