Warum Laura verschwunden ist. Die ehrlichste Folge ever (#536)

Shownotes

Das ist keine normale Folge, sollte sie auch nie werden. Nach vielen Monaten sitzt heute Laura wieder mit Gretel im virtuellen Podcast-Studio und du erfährst, warum Laura plötzlich verschwunden ist. In dieser Folge erfährst du den Hintergrund, erfährst, warum Laura aus dem gemeinsamen Business ausgestiegen ist und was im letzten Jahr alles passiert ist.

Es geht um Krankheit. Um eine Vollbremsung, die nicht geplant war. Um die Frage, was bleibt, wenn plötzlich fast alles wegfällt, worüber man sich jahrelang definiert hat. Laura spricht offen darüber, wie es war, aus drei Unternehmen gleichzeitig auszusteigen, nicht mehr antworten zu können, Menschen zu enttäuschen und trotzdem irgendwann zu merken: Es geht gerade nicht anders.

Gretel erzählt, wie sie die “andere Seite” erlebt hat: als Freundin, Geschäftspartnerin und Unternehmerin. Sie berichtet, wie es für sie war, die alleinige Verantwortung fürs Team, für Kundinnen, für Entscheidungen zu haben – und über diesen schmalen Grat zwischen „Ich vermisse dich hier“ und „Wir kriegen das trotzdem hin“.

Das nimmst du mit aus dieser Folge:

💜 Warum „Ich bin ja selbstständig, ich brauche keine Krankschreibung“ ein gefährlicher Satz sein kann 💜 Warum Verantwortung etwas anderes ist als Schuld 💜 Warum Laura “Laura & Gretel” verlässt – und was trotzdem bleibt 💜 Weshalb unser Körper meistens früher sprechen, als wir hören wollen

Egal, ob du die Folge als Unternehmerin, Freundin oder Selbständige hörst - unser Wunsch für dich: Wenn dein Frühwarnsystem Alarm schlägt: Hör hin! Nicht nur in dieser Folge, sondern vor allem auch bei dir.

Du hast Fragen an uns - schreibe eine Mail an podcast@lauraundgretel.de

Transkript anzeigen

00:00:11: Moin moin, zu dieser Folge Moin um neun deinem Business-Schnack.

00:00:16: Ich

00:00:17: glaube ich übertreibe nicht wenn ich sage es ist wahrscheinlich die emotionalste Folge die es hier geben wird oder je gegeben hat bei über fünfhundert Folgen.

00:00:28: Ich bin super aufgeregt!

00:00:30: Die Laura ist da.

00:00:31: Die ist super aufgeregt.

00:00:33: Wenn du die Laura, die ihr sicherlich ganz lange nicht gesehen habt mal wiedersehen wollt dann müsst ihr mal bei YouTube vorbeigegucken.

00:00:39: Die hat jetzt fast längere Haare als ich.

00:00:42: Das ist absolut wichtig.

00:00:44: erst mal zum Anfang.

00:00:45: Wir müssen ja über das Wichtige sprechen.

00:00:47: Genau!

00:00:47: Das ist hier die Hauptaussage dieser Folge.

00:00:51: Nein Es wird dir als Treuer Laura und Gretel Folgerin, vielleicht Kunden, vielleicht einfach an der Seitenlinie stehen und Zuschauer nicht in Gang sein.

00:01:04: Die Liebe Laura, seit September letzten Jahres nicht mehr am Start war.

00:01:09: Nicht mehr sichtbar war wir als Laura und Gretel mich in den Mittelpunkt gestellt haben das Team in den mittelpunkt gestellt haben und logischerweise wurden Fragen laut wo ist sie denn?

00:01:20: habt ihr euch verstritten?

00:01:21: geht's also eine Klammer auf Klammern zu dass es das was man bei Frauen als erstes fragt gehts ihr gut etc.

00:01:28: etc.

00:01:30: Und wie es so ist, wenn's nicht um einen selbst geht dann hat man ein limitiertes Informationsvermögen und möchte jetzt auch nicht irgendwie super viele Sachen weitergeben.

00:01:42: Umso froher bin ich eigentlich dass wir heute mal wieder zu zweit hier sitzen.

00:01:46: Es war super schwer einen gemeinsamen Termin zu finden.

00:01:48: Wir haben die Folge vor drei Monaten geplant und haben sie immer wieder last-minutemäßig abgebrochen oder mussten immer wieder neuen Termin finden.

00:01:57: Lauri, schön dass du da bist und dass wir mal darüber reden was hier eigentlich abgegangen ist.

00:02:02: Oder abgeht

00:02:04: oder so.

00:02:04: Ich freu mich auch doll, ich bin wirklich aufgeregt.

00:02:08: Wir haben schon so viele Podcast-Folgen, jede von uns und zusammen aufgenommen.

00:02:12: Jetzt fühlt es sich wieder an als würde ich das allererste Mal meinem ganzen Leben tun.

00:02:17: Meine nervöse Blase hat mir erzählt, dass ist eine ganz schlechte Idee.

00:02:21: Du musst in einer von zwanzig Minuten dreimal auf die Toilette rennen.

00:02:26: Schön, dass wir da sind zusammen und uns die Zeit nehmen mal ein bisschen Klartext zu sprechen.

00:02:31: Für mich ist es natürlich megaaufregend!

00:02:33: weil das jetzt irgendwie alles schon so ... mein Leben sich einfach verändert hat in den letzten Monaten.

00:02:38: Und trotzdem geht es natürlich auch weiter und ich weiß, dass dieser Podcast hier weitergeht und die Businesswelt sich weiter dreht, auch wenn ich dann ein Stück weit rausgetreten bin.

00:02:47: Ich freu mich sehr, dass wir ein bisschen sprechen und dass wir uns hier sehen.

00:02:51: Liebe Grüße schon mal an alle, die dabei sind und zuhören!

00:02:54: Ja, und ich kann's auch wirklich sagen... Ich sag das jetzt einfach mal in deinem Namen.

00:02:58: Liebe Grüße auch an alle, die so viel Anteilnahme genommen haben in den letzten Monaten.

00:03:03: Also ich hab Nachrichten bekommen, ich wurde auf Events angesprochen und wir wurden im Podcast gefragt was denn los sei.

00:03:10: es wäre aufgefallen Laura wäre ja gar nicht mehr dabei oder weniger oder dies oder dass Und ja so richtig sichtbar.

00:03:18: nach außen wurde das ja so im August September letztes Jahr.

00:03:22: Willst du unsere Hörerinnen mal mitnehmen, was da eigentlich los war bei dir?

00:03:27: Ja total gerne.

00:03:28: Es war tatsächlich so.

00:03:29: das letztes Jahr würde ich sagen... Ich habe da jetzt in der Vorbereitung darüber nachgedacht, wie das hier die aufregendste Podcast-Folge ist, weil letztes ja würde ich es sagen das schwierigste Jahr meines Lebens.

00:03:40: Das kann ich glaube ich wirklich so sagen Und das sage ich auch schon mal so vorweg.

00:03:47: Das hat mich tatsächlich dazu gebracht, dass ich letztes Jahr eben dann so im August entschieden habe, dass einfach auch gerade mal auf null Kontakt in der Außenwelt gehe.

00:03:56: Also ich weiß, dass Menschen mir geschrieben haben auf Insta, in Kommentaren, per WhatsApp und ich hab ganz vielen Menschen nicht geantwortet!

00:04:05: Ich hab da einen totalen Stau in meiner Inbox.

00:04:07: also jede und jeder von euch die vielleicht zuhören und mir was geschickt haben erstmal tausend Dank!

00:04:14: gar nichts beantworten, weil in meinem Leben ein großes Warnschild aufgegangen ist und ich einfach ziemlich schwer erkrankt bin letztes Jahr.

00:04:23: Und ihr wisst das gerade wenn ihr hier morgen um neun hört dann wisst ihr ja!

00:04:29: Ich habe die letzten Jahre auf drei Hochzeiten gleichzeitig getanzt mindestens, dann kommt ja doch so ein Privatleben und so dazu.

00:04:35: aber beruflich jetzt erstmal... Und habe das auch geliebt.

00:04:38: Das ist ja auch etwas, was mich irgendwie ein Stück weit ausmacht und so ein bisschen so einen Signature-Move von mir war, dass ich halt drei Unternehmen habe und von einem zum anderen springe.

00:04:48: Mir war schon lange klar, dass es ziemlich viel ist und dass das vielleicht im gesunden Zustand schon irgendwie ein Büschen too much ist, konnte mich aber nicht so richtig lösen von irgendwas, weil einfach alles ... saugerne mache und das ist tatsächlich ein Luxusproblem, aber auch ein Problem auf Dauer.

00:05:05: Und letztes Jahr hat mir mein Körper dann einfach so dermaßen die rote Karte gezeigt also nicht die gelbe wie ich die orangische bin sondern einfach wirklich die rute.

00:05:13: und es ging mir so so schlecht dass ich über viele Monate in Krankenhäusern war und einfach den Notbremse ziehen musste und es auch getan habe und mich aus allen drei Firmen erstmal komplett rausgezogen habe und wirklich einfach das erste mal in meinem Leben krank war und eine Vollbremsung gemacht habe von hundert.

00:05:32: Dann war im Sommer schon so ein bisschen, hat sich das schon angedeutet zu Juni-Juli und dann ab August Anfang September war klar Fullstop hier ist erst mal bis Ende des Jahres war also die Prognose erstmal geht hier gar nichts.

00:05:45: ich brauche jetzt einfach Zeit um überhaupt erst einmal klarzukommen.

00:05:50: Ja und es war ja auch noch mal einen Blick hinter die Kulissen was viele gar nicht sehen.

00:05:56: aber Du hast es gerade selber gesagt, es zeichnete sich schon ab.

00:06:00: Du hast einerseits das Business mit deinen Eltern, dass Joss ist J, du gibst Workshops zum Beispiel für den NDR bis Resilienztrainerinnen und wir haben das Business zusammen aufgebaut Und wir hatten ja schon versucht, Anfang des Jahres das zu reduzieren.

00:06:16: Nicht so dass es in der Außenwirkung klage Wesen wäre nicht so, dass du jetzt innerhalb des Teams irgendwie oder für unsere Kundinnen weniger da gewesen wärst aber... Wir hatten das ja schon reduziert indem auch was deine Aufgaben und so weiter sind.

00:06:29: Und trotzdem hat's halt nicht gereicht!

00:06:32: Dann war aber auch das, was du jetzt gerade sagst.

00:06:34: Ich meine, wir sind jetzt im Juni.

00:06:36: Wir gucken auf fast eine Zeit von einem Jahr zurück

00:06:40: Ja.

00:06:41: Und aber da auch sozusagen, du konntest ja dann auch nicht immer August-Zeptember sagen so Leute okay, wenn es raus die und die in Teilung muss ich treffen sondern das war ja gerade am Anfang bei uns auch der Launch jetzt mal ohne Laura.

00:06:55: Dann mal sehen wie's dann weitergeht.

00:06:57: und das war hier am Anfang gar nicht bis Ende des Jahres.

00:07:00: Ich glaube das stand dann so im Oktober.

00:07:03: Aber davor

00:07:05: hat zwei Wochen noch einmal vier, den Monat nochmal voll machen.

00:07:09: Wie krass!

00:07:10: beschissen uns das auch gehen muss, bevor wir mal sagen hey nee zwei Wochen reichen da wohl nicht.

00:07:19: Woll und das finde ich aus so krass.

00:07:21: wenn ich jetzt zurückblickt wenn du sagst fast ein Jahr dann läuft mir so einen Schauer über den Körper weil ich echt so merke holy guacamole.

00:07:29: und wie du schon sagst ich habe ja eigentlich wenn man ganz ehrlich ist schon würde ich sagen so zwei Jahre versucht weniger zu machen.

00:07:37: It's the story of my life.

00:07:39: Ich habe meine Abschlussarbeit auch in der Uni schon über Entschleunigung geschrieben und es ist mein großes Thema, dass ich mir immer zu viel auflade.

00:07:47: Auch weil es mir einfach scheiße viel Spaß macht!

00:07:50: Und ich neugierig bin und ich Lust hab soviel zu lernen.

00:07:53: Weil ich jede dieser drei Bereiche liebe und wir da in allen Bereichen mit tollen Menschen arbeiten, Kundinnen, Team... Es mir einfach wahnsinnig schwer gefallen ist sozusagen, wie du sagst nur aus dem Grund dass es ja ein bisschen viel ist oder ich ein bisschen erschöpft bin.

00:08:10: Oder mein Privatleben vielleicht ein bisschen auf der Strecke bleibt oder so.

00:08:14: Das war irgendwie immer nicht genug.

00:08:15: und gute Menschen in meinem Umfeld.

00:08:18: Du zum Beispiel auch meinen Partner also welchen die mich sehr gut kennen haben wir schon lange gesagt.

00:08:23: Lauri vielleicht?

00:08:25: Wird's eins oder zwei weniger von den dreien?

00:08:27: Aber ich wollte es ja auch nicht hören, weil mich einfach nicht entscheiden konnte.

00:08:31: Weil das hat sich angefühlt wie so eine Triage um Krakterhausvorstelle.

00:08:35: So entscheiden sie sich jetzt bitte für einen Patienten und das konnte ich nicht.

00:08:39: dafür musste Ich glaube ich tatsächlich auch sozusagen meine eigene Medizin schlucken Hashtag Resilienztraining und erst mal wirklich ganz schön, ganz schön so runter sein dass es auch wirklich nicht ging.

00:08:52: Und ich glaube jeder der mich ein bisschen kennt weiß auch... Ich versuchte das dann schon noch ganz schön lange und dann war bei irgendwanner Zeitpunkt mit die Sache zur Richtung Herbst wo ich dann auch irgendwo mir eingestehen musste aus diesem vielleicht in zwei Wochen Mal gucken!

00:09:04: Ich bin jetzt noch eine Woche krankgeschrieben.

00:09:06: ach meine Ärztin sagt dies und das zu sagen nee ich bin jetzt erstmal raus So lange, bis ich wiederkomme.

00:09:14: Es war für mich so ein krasser Schiff zu merken.

00:09:18: Davor bin ich immer davon ausgegangen.

00:09:20: Ich komme bald wieder und es war eine Verlängerung, wenn ich noch nicht da bin.

00:09:24: Und das hat natürlich auch total viel Druck gemacht bei dir beim Team, bei Kundinnen, bei allen.

00:09:30: Womit ich mich überhaupt nicht gut gefühlt habe und erst mal schnasseln musste ... Nee!

00:09:35: Die Kommunikation muss sein.

00:09:36: Ich bin jetzt erstmal weg Und ich melde mich, wenn ich wieder da bin.

00:09:39: Weil ansonsten wirkte sich das halt auch einfach noch mal auf meine mentale Gesundheit krass aus weil ich mir natürlich Druck gemacht habe.

00:09:45: und ja...

00:09:48: Absolut ne?

00:09:49: Vor allem hast du ja auch gerade gesagt Ja, weil ich das alles auch geliebt habe!

00:09:54: Du hattest allen gegenüber auch ein krasses Verantwortungsgefühl.

00:09:57: Ich meine, wir sind einfach beste Freundinnen, die lässt man nicht hängen!

00:10:02: Man lässt seine Mutter nicht hängen... ...wenn wir alles nicht hengelassen.

00:10:06: aber wir selber sind dann die, die halt richtig fett auf die Schnauze fliegen und da muss ich halt aussagen.

00:10:13: also hab' ich da irgendwie jauchzens geschrien.

00:10:15: Ja klar Laura, kein Problem!

00:10:17: Coffee Speed Network ging euch allein in launchen voll mit Dingen.

00:10:21: Aber wie du sagst es war halt einfach komplett alternativ los.

00:10:26: Und man hatte sich irgendwie von außen gesehen und die Verzweiflung war real an allen Ecken und Enden, und klar ich meine wir können auch nachher noch mal darüber reden was das sozusagen bei uns im Business dann auch bedeutet wenn Leute noch über dich das Programm gebucht haben und dann ist Laura aber gar nicht mehr da und solche Geschichten oder was es auch mit dem Team macht und Sicherheit und so.

00:10:51: Es gibt eben diese zwei Sachen zu sagen, ich mache das richtig gerne und deswegen wollte ich das nicht loslassen.

00:10:57: Nee da war noch eine ganz andere dick gefette Komponente drinnen.

00:11:00: von wen lasse ich jetzt hier eigentlich gerade im Stich?

00:11:04: Wer muss jetzt ohne mich klarkommen?

00:11:07: Wen lass sich fallen?

00:11:09: wie auch immer Ich meine, wenn ich das heute auch Leuten erzähle... Also ich mein' auch das.

00:11:15: Das war ja in der ersten Phase auch so.

00:11:17: Ja was hat denn Laura?

00:11:19: Und dann sagst du Ja familiäre Situationen Ausnahmezustand Weil auch immer die Frage ist wer bin ich denn um zu erzählen Was bei dir los ist und in wie viel Detail darf man da gehen?

00:11:31: Es geht ja um dich und nicht um mich.

00:11:33: Aber natürlich irgendwann nach drei vier Monaten war den Leuten auch klar naja scheint jetzt nicht Mutter, Vater, Partner zu sein.

00:11:40: Vielleicht geht es doch um sie und sozusagen da dann auch zu sagen ja wie viel kann ich teilen?

00:11:49: Wie viele will ich teilen?

00:11:51: Wie viel will Ich mich selber verteidigen dass ich hier nicht die Zicke bin die sich rausgeätzt hat ohne sagen zu müssen Ja aber daran liegt's weißt du weil alle Informationen kann man in so einer Situation einfach nicht teilen.

00:12:05: Nee, und das ist total wichtig, was du sagst.

00:12:08: Das ist genau das, was ich mit diesem Triage-Gefühl hatte ganz lange.

00:12:11: Dass ich immer das Gefühl hatte ... Ich kann es einfach nicht entscheiden!

00:12:15: Und dann wurde mir aber als ich krank wurde und mein Körper gesagt hat Stopp da ... wurde mir halt noch mal krass klar, dass das alles auch einen Preis hat.

00:12:26: Und dass es den Preis hat, dass ich über Jahre hinweg zwar gelernt habe besser auf mich aufzupassen und artgerechter zu leben und super viele Schritte gemacht hab und so.

00:12:34: aber das fast sozusagen war irgendwie so leer durch dieses jahrelange Überarbeiten und jahre lang immer ein kleines bisschen mehr aus dem Topf rausnehmen als rein zu tun Dass es dann einfach nicht mehr anders ging tatsächlich für dich und mich als Freundinnen, als Geschäftspartnerin.

00:12:54: Team-Liederinnen mit einem tollen Team finde ich auch echt schwierig.

00:12:57: Und da gucke ich zurück und denke, ja hätte ich bestimmt auch anders und besser machen können aber es war dann einfach so wie es war.

00:13:02: Deswegen war mir das auch wichtig am Anfang einmal zu sagen Ich habe wirklich in der Zeit auch niemandem geantwortet.

00:13:07: Ich konnte das einfach nicht weil dass man aus dem Gefühl wenn ich jetzt anfange mit ein zwei Personen zu schreiben und zu sagen wie's mir geht Das ist dann wie so'n Loderbrand in mir gewesen.

00:13:17: Dann hatte ich wieder dieses rechtfertigungsgefühl Dieses Verantwortungsgefühle muss mich bei allen Männern, bei all unseren Kundinnen hab, die mir wichtig sind.

00:13:25: Das war schon auch viel mentale Arbeit nötig das loszulassen zu sagen.

00:13:29: Auch da hatte ich natürlich super viel schlechtes Gewissen an allererste Linie dir gegenüber und natürlich auf unseren Kundinnen dem Team gegenüber dass ich einfach den Abgang mache und dem Silent-Hinterausgang gewählt habe gefühlt und mich einfach... Da kommen ja auch viele Glaubenssätze so hoch, sowieso.

00:13:45: ich hab mich dann einfach verpisst und irgendwie anderen Stich gelassen aber es war dann wie du gesagt hast an dieser Stelle tatsächlich alternativlos.

00:13:53: Es ging einfach nicht anders.

00:13:54: Und wenn ich es anders gekonnt hätte, hätte ich es natürlich anders gemacht.

00:13:56: aber das war dann so und ... Das finde ich auch krass zu merken.

00:14:00: Auch das geht irgendwie.

00:14:02: also ich hatte vorher gedacht, dass wird nie gehen und oh Gott!

00:14:06: Und alle werden enttäuscht, alle werden mich nicht mehr mögen.

00:14:09: Ich werde unter der Brücke wohnen, alles mögen die schlimmsten Szenarien.

00:14:14: Und dann auch zu merke, das ist scheiße schwer Und tut weh und tut nicht nur mir, es tut Menschen wie die ich dadurch enttäusche.

00:14:21: Die ich vielleicht nicht mehr so behandle wie ich's wollte.

00:14:24: aber das Leben geht weiter.

00:14:27: Das fand ich tatsächlich wenn ich jetzt zurückgegucke schon auch ziemlich krass weil das klingt ja nach Kalendarspruch Ja, das Leben wird weiter.

00:14:34: Aber wenn du fast alles auf einmal nicht mehr machst worüber du dich identifiziert hast was ja auch meine Rolle ist und was in meinem Leben den Großteil meiner wachen Zeit ausgewacht hat dann guckt man auf einmal in Spiegel und fragt sich aus, bleibt denn da eigentlich noch übrig?

00:14:49: Wer bist du denn dann eigentlich

00:14:50: noch?".

00:14:51: Und ja.

00:14:52: Ich würde mal sagen das war auch relativ interessant!

00:14:56: Ja ich habe witzigerweise wirklich jetzt übers Wochenende irgendwo... ich kriege es natürlich nicht mehr zusammen aber da hat irgendwer gesagt wenn ich eine Sache über das Leben gelernt habe dann Es geht weiter.

00:15:08: so wirklich nur dass es geht weiter und Das muss man an der Stelle ja auch nochmal sagen.

00:15:13: also wir haben ja dann Im September echt so einen kompletten Kommunikationsstopp eingelegt für alles, was Business sozusagen angeht.

00:15:25: Also da hab ich ja dann auch meinen Stolz und sagst okay es wird nichts mehr zu ihr durchdringen.

00:15:29: Ja du bist noch in irgendwie ein zwei WhatsApp Gruppen vom Team drin aber ob du ne also auch daher wäre das Angebot gewesen die raus wenn du das nicht willst oder nicht sehen willst oder so.

00:15:39: Aber da haben wir wirklich ganz klar gesagt Und Du bist jetzt raus Ja, also das mussten wir beide auch so entscheiden.

00:15:47: Also ich bin jetzt die Entscheidung trifft.

00:15:49: Wir haben es bei der Steuerberaterin musste man dann ja auch für die Krankenkasse

00:15:53: etc.,

00:15:54: so das Business Route Frau Roschewitz macht hier nichts und so weiter.

00:15:58: Und äh ja ist mir da Der Arsch auf Grundeis gegangen aber hardcore wenn du plötzlich Für vier Leute alleine zuständig bist usw.

00:16:10: Und dann aber auch wieder dieses Ding und Es geht und die wächst da rein.

00:16:15: Und du kannst das hinkriegen, ne?

00:16:18: Ich finde auch da jetzt mal so Rückblickend zu sagen nach wie vor würde ich dich mit Kusshand hier wieder an Bord bekommen meisen wollen.

00:16:26: Ja okay ja definitiv!

00:16:28: Aber ich weiß dass das Team abgesteppt ist.

00:16:31: Ich weiß dass wir seitdem irgendwie drei Launches hingelegt haben und dass das irgendwie geht.

00:16:35: und während ich das sage denke ich so Gott oh Gott ist das gemein so zusammen.

00:16:40: aber

00:16:41: Das sind eben diese Freundinnen und diese Unternehmerin Ebene.

00:16:45: Und genauso weiß ich aber auch, wie oft mich das... Was heißt oft?

00:16:48: Aber

00:16:49: wie mich das getroffen hat wenn dann so zwei drei vier Frauen gesagt haben Ja, weil ich bin ja auch wegen Laura hier wo ist die denn Weißt du?

00:16:57: und wir wussten Wir wussten dass wir das richtig gut aufgefangen haben ganz objektiv Läuftes Programm genau so gut weiter wie vorher Beziehungsweise immer noch Sachen wieder verändert verbessert.

00:17:10: Trotzdem ist auch da die Frage wieder.

00:17:12: Du weißt, du machst alles, du weißt neunundneinzig Prozent von dem was du machst supergut.

00:17:17: und dann kommt aber jemand und haut genau in diesen Trickereien und das ist einfach... Ja es gehört dazu, aber das ist schon auch echt krass zumal du ja auch nicht einfach nur meine Geschäftspartnerinnen bist und warst sondern eben auch meine beste Freundin.

00:17:34: Und das ist so krass für mich!

00:17:35: Das hat die Zeit auch gezeigt auch diese Verantwortung bei uns beiden, diese Ebenen nochmal anders trennen zu lernen aus einer Notwendigkeit.

00:17:43: Vorher war es ja super!

00:17:44: Aber ja einfach

00:17:45: toll, wir waren halt einfach

00:17:46: irgendwie dickste, fetzte Freundinnen und dickste-fetzte Geschäftspartnerin.

00:17:52: Hell yes ne?

00:17:52: Das ist einfach wie so ein Gesamtkonstrukt gewesen.

00:17:55: das gab nicht wirklich eine Notwendlichkeit das jetzt total auseinanderzusortieren Und in dem Fall blieb die Freundschaft übrig.

00:18:05: andere war sozusagen auf Stumm-Modus gestellt, erst mal oder Flugmodus sogar eigentlich.

00:18:10: Und das macht ja so viel mit einem!

00:18:13: Das macht so viel und ich will den anderen nicht enttäuschen, aber die Leute auch schon meines Du willst nicht dass irgendjemand denkt du hast mich raus, ne?

00:18:18: Ich bin irgendwie raus aus dem Ding.

00:18:20: Ich wollte dich nicht alleine lassen, ich wollte das Team nicht alleinelassen... ...und es war ein Gewitter und Hage und Regenschauer an Triggerpunkten und schlechten Gewissen und mein Fax irgendwie wie immer sagen Und dann auch seine eigene Medizin zu schlucken und sagen, ja was daran ist vielleicht auch Ego.

00:18:36: Wo will ich?

00:18:37: Vielleicht ist es... Fühlt sich das auch scheiße an irgendwie aus dem Programm rauszugehen wo man früher denkt, ja das ist wie mein Baby hier und so und zu merken, es läuft auch weiter oder kurz zu melden.

00:18:46: Achso!

00:18:47: Achso, ja okay.

00:18:49: Genau

00:18:49: einerseits denken hoffentlich kommt die ohne mich klar und andererseits, äh Scheiß nicht.

00:18:54: Das kommt ohne mich Klar.

00:18:55: Das ist ja wild, ne?

00:18:58: finde ich ist halt krass und das ist mir auch super wichtig in dieser Folge heute, dass wir da halt einfach mal wie wir immer sagen an gepflegt haben hier die Titten auf den Tisch packen weil natürlich... Wumpt mich auch so ein bisschen, dass bei uns Frauen eigentlich oft die erste oder bei manchen auf jeden Fall die erste Interpretationsmöglichkeit ist.

00:19:16: Ach, Lauren Gretel!

00:19:17: Die haben sich bestimmt gestritten.

00:19:18: Habe ich mir schon immer gedacht das kann gar nicht beginnen.

00:19:21: Klar mit zwei Frauen und zwei Freundinnen.

00:19:24: So... Und es hat mich schon gastig gemacht und da hatte ich schon öfter mal den Impuls Einfach dann doch mal kurz was zu schreiben und sagen, so ist es aber nicht.

00:19:32: Und das irgendwie in den Griff zu kriegen und zu sagen ne ich muss mich nicht rechtfertigen Ich muss das gerade nicht tun weil mir geht's gerade nicht gut und ich brauche gerade den Space um zu heilen um überhaupt erstmal zu verstehen was hier abgeht dann zu geeigneten moment heute da wirklich mal drüber zu sprechen und zu sagen hey leute es gibt so viel mehr gründe und vielleicht sind wir beide auch einfach so viel erwachsener und reifer als man denkt.

00:19:56: ja weil natürlich war das nicht einfach.

00:19:59: natürlich irgendwie haben wir angst dass wenn das business sich verändert oder sogar aufhört, dass die freundschaft auch aufhürt uns weiter ist.

00:20:05: Wir sind ja nicht blöd also wir sind ja erwachsene frauen.

00:20:08: aber ich finde es einfach krass.

00:20:12: Ich glaube, dass es bei zwei Männern immer noch nicht so wäre.

00:20:14: Dass diese Interpretation... ich glaube da würde man auch denken haben sie bestimmt mal Geld gestritten oder so.

00:20:19: und bei Frauen ist es bestimmt ja... hier hatten wir bestimmt mal gleichzeitig PMS und dann sind sie sich irgendwie in die Gurke gegangen Und das hat mich schon ein bisschen getringert und gefuchst muss ich sagen.

00:20:29: Ja!

00:20:30: Ich kann ja auch noch sagen, wir haben immer noch jeden Tag Kontakt wenn wir uns mal eine oder zweitage nicht hören.

00:20:34: Das ist aber so kleiner Hallo?

00:20:38: Weil einer von uns mal aus guten Gründen vielleicht aber kurz ein Handy ausschalten will.

00:20:42: Und ja, die Themen haben sich halt verändert und das hat sich einfach verändert dass ich nicht mehr in den Business-Trinnstecker und alles mitbekomme.

00:20:50: Und trotzdem sind wir beide weiterhin... auf ganz unterschiedliche Arten und ich halte bis also deutlich in Hintergrund getreten, aber wir sind halt beide Unternehmer drin weiter.

00:20:58: Und das wird hoffentlich auch für immer so bleiben.

00:21:01: und da schlägt unser Herz zusammen und da tauschen wir uns aus auf einer Freundinnen-Ebene.

00:21:06: Das finde ich irgendwie einfach total wichtig und merke dass es mir schon, dass mir das sehr viel bedeutet.

00:21:12: Ja ja auch du hast das zuvor gesagt ist auch mit der Verantwortung bei dir sozusagen die Verantwortung zu sagen... oder dieses Gefühl von Verantwortung.

00:21:21: Ich lasse da jetzt jemanden im Stich und ich lasse die hängen und blib, blab, blub.

00:21:25: Bei mir war das natürlich noch mal eine ganz andere Spielart der gleichen Medaille dieses... Ey wir haben das jetzt zusammen aufgebaut!

00:21:31: Wir haben jetzt beide super viel reingebotat.

00:21:33: Und ich bin jetzt hier die Nutznieserin, die das Ding irgendwie übernimmt und weiterführt.

00:21:37: also ich mein Da sind ja einfach super viele Facetten.

00:21:41: Und wir waren immer so, dass wir gesagt haben Wir gönnen der anderen richtig viel.

00:21:46: und also von Anfang an jede die uns kennt weiß Dass wir eher so sind nie lieber nimm du mal als ich das nehme oder habe ich das wirklich verdient?

00:21:57: Das sind ja auch alles.

00:21:57: nochmal zig Mind Facts die da rein spielen Wo man echt sagen muss das mussten wir auch einmal offen ansprechen weil Sonst wäre das hart auf Kosten der Freundschaft gegangen, zu sagen okay pass mal auf.

00:22:11: Ich habe jetzt das Gefühl wenn ich das hier irgendwie alles übernehme und da sind das Geld steckt drin und das ist das Potenzial.

00:22:17: und du hast ja genau wie ich ja über die Jahre also wir hatten eine fünftig-fünfzig Beteiligung.

00:22:24: Wir haben genauso Geld entnommen oder auch mal viele, viele Monate in den ersten Jahren kein Geld entnommen.

00:22:29: Das ist ja alles eine Investition in die Zukunft.

00:22:32: Und wenn die Zukunft da ist und diejenige, die mitinvestiert hat am Anfang davon nichts hat... Also ich meine auch das muss man an der Stelle ja mal ansprechen damit es nicht irgendwie fair bleibt.

00:22:44: Ja und das finde ich ein total wichtiges Stichwort Fairness.

00:22:47: Ich finde dass das ist wahrscheinlich etwas was mich an diesem ihr habt bestimmt gestritten halt Trigat weil es so davon ausgeht dass wir unfair miteinander sind.

00:22:59: durften wir auch lernen und eigentlich macht seine Freundschaft noch viel wertvoller, wenn man so was durchgeht.

00:23:03: Das waren Schweine viele Gespräche oder Momente wo ich schwitzflecken hatte und dachte hey scheiße wie soll ich das jetzt ansprechen?

00:23:11: Natürlich dachte ich am Anfang zum Beispiel mal nee lieber erst mal nur sagen dass es nach einem Wochen nicht kommt obwohl mein Bauchgefühl gesagt hat äh da brauchst du vielleicht noch gefühlt auf hundert Jahre!

00:23:19: Es war überhaupt nicht an wieder arbeiten zu denken ganz lange bei mir Das als Freundin zu schaffen, als Menschen zu schaffen und natürlich auch immer mit dem Blick auf unser Team in der Verantwortung.

00:23:31: Wir haben eine Verantwortung und irgendwo kommt ja auch der Punkt wo ich dann ein Stück zurückgehen muss und sagen muss Ja ist ja schön und gut das ich jetzt denke ich komme vielleicht wieder aber wir können weder unserer team noch unsere Kundinnen dich sowieso nicht in so einer permanenten Unsicherheit lassen.

00:23:43: Wir waren ja wenigstens noch im Austausch.

00:23:45: die anderen haben ja nichts von mir gehört Und wenn es dann fünfzehnmal heißt oder Woche ist er wieder da oder in zwei Wochen oder vielleicht Ende des Monats da verlangt es dann auch viel Klarheit und das muss ich sagen war für mich eine der schwierigsten Sachen, dass ich einfach mal für mich entscheiden musste.

00:24:00: Da hast du mich auch schön zugetriegt also im besten Sinne zu sagen okay Lauri wie brauchst du's denn jetzt was passiert?

00:24:07: Jetzt sag!

00:24:08: Und mir da auch die Tür aufzumachen zu sagen alle Antworten sind in Ordnung aber jetzt musst du ne Entscheidung treffen und ich kann euch sagen das war für weil ich einfach über Jahre sehr viel in dem Mindset von, ja das ist jetzt halt dran.

00:24:25: Das machen wir jetzt!

00:24:26: Ja jetzt ist ein Launch machen wir.

00:24:27: Jetzt hat man gerade weniger Kunden und dann haben wir mehr.

00:24:30: Ach so, es war viel reagieren.

00:24:33: Es war viel reinsteppen, reinwachsen mitwachsen, viel zum ersten Mal machen und sich dann mal hinsetzen und irgendwie im Krankenhaus sitzen und sich fragen wie will ich's denn?

00:24:44: Was ist denn ehrlich?

00:24:45: was ist denn ehrlich?

00:24:46: Wie will ichs denn und was kann nicht?

00:24:48: Das war scheiße schwer auf jeden Fall.

00:24:50: Also das soll gar keine Jammer sein, es war einfach total schwer.

00:24:53: und da habe ich wieder gemerkt auch meine Arbeit und so... Da musste ich wirklich meine eigene Medizin schlucken mit mich noch mal hinsetzen und mich wirklich fragen ja wie will ich's denn?

00:25:01: Und zwar nicht!

00:25:02: Ach, ich meine mir jetzt ein Wischenbord wie schön mein Leben blumig ist.

00:25:04: Da war ich wirklich weit entfernt von, sondern wie möchte ich mit den Menschen gerade umgehen die mir wichtig sind und welchen Stellenwert hat Beruf jetzt gerade und Arbeit?

00:25:13: Weil ihr wisst wahrscheinlich alle dass das immer Prio einzeln in meinem Leben war über viele viele viele Jahre Und das hat sich tatsächlich ein Stück weit verändert.

00:25:21: Das fühl mich immer noch mega neu und ich denke wer es diese Frau wieder redet wenn ich sowas sage.

00:25:25: aber Ich will ganz ehrlich sagen Es hat sich für mich durch diesen Zustand ein stückweit verändert von mehreren Themen und nicht bei meiner Hauptidentifikation.

00:25:36: Ja, was mir auch noch mal wichtig ist an der Stelle, dass du ja selber, ich sag mal so Januar-Februar dieses Jahr dann irgendwann gesagt hast jetzt muss sich eine Entscheidung treffen.

00:25:47: das wäre der Vorhalt immer gesagt haben und wenn du jetzt keine Treffen kannst, dann kannst du eine treffen.

00:25:53: also das war ja nie so, dass jetzt irgendwie klar war Du musst jetzt was entscheiden.

00:25:56: Was du entscheidest, scheiß egal!

00:25:57: Aber du musst jetzt etwas entscheiden, sondern die Tatsache ich kann jetzt nichts entscheiden.

00:26:02: Die war okay.

00:26:06: und was mich aber in dem ganzen Prozess echt hart geschockt hat, war so das deutsche Gesundheitssystem.

00:26:11: also da muss ich ganz ehrlich sagen, weil ich es so oft...so sauer, weil du es ja auch gesagt hast, ey bei angestellten Menschen, die werden dann einfach mal ein Jahr rausgenommen und sind dann ja in irgendeiner Institution oder in irgendwelcher Reha usw.

00:26:28: Du musst dich von Anfang an quasi im zwei Wochenmodus gefühlt zumindest dafür rechtfertigen, dann kamen noch irgendwelche Krankenkassendienste oder so und wollten irgendwas von dir.

00:26:42: also da muss ich sagen, da war es geschockt wie viel sozusagen einem kranken Menschen noch zugemutet wird.

00:26:51: Auch an Beweisen Sie mal, dass sie wirklich krank sind nur weil die Person selbstständig ist und nicht angestellt.

00:26:59: Und ich würde da einmal anschließen wollen, weil ich weiß das für viele Selbstständige ja auch so eine Frage ist.

00:27:04: So rückblickend könntest du irgendwas sagen wo du sagst Da hätte ich mich noch mal anders oder besser absichern sollen, da hätte ich noch mal ... Also so was wie Krankentagegeld.

00:27:15: Gibt es irgendwas wo du aus dem Bauchgefühl sagst?

00:27:17: Das hat dich und das war gut oder hätt ich das mal gehabt dann?

00:27:21: Voll!

00:27:22: Ich hab mir noch kurz einen Knoten gemacht zu einem anderen Thema.

00:27:24: aber also was du angesprochen hast als allererstes ist tatsächlich dieses Thema Krankentagegeld für uns Selbstständige.

00:27:30: Also das hatte ich zum Glück abgeschlossen.

00:27:33: Das bedeutet ja, dass du ab der sechsten Woche immerhin dann Krankengeld bekommst und also das hat mir tatsächlich auch den Arsch gerettet.

00:27:42: Auch wenn das immer noch mit sehr viel Kampf verbunden ist wie du sagst, dieses Krankengeld wird nicht... Du lässt dich dann nicht einfach mal als Selbstständige für drei Monate krank schreiben oder sowas.

00:27:50: Das passiert einfach nicht!

00:27:52: Ich musste da ständig bei verschiedenen Ärztinnen antanzen.

00:27:55: Wenn meine Hausärzte im Urlaub war ging das Problem so richtig los, der medizinische Dienst hat seinen Job sehr genau genommen.

00:28:03: und wo mir dann auch von einem Mitarbeitenden erzählt wurde, ja das tut mir es leid.

00:28:07: Die Selbstständige werden einfach irgendwie sechsmal mehr geprüft als eine angestellte Person Genau das.

00:28:14: Ich hab ja auch Vergleiche mit der Diagnose und dem Thema, was ich hatte.

00:28:17: werden andere Leute ein Jahr krankgeschrieben.

00:28:19: Viele haben danach einen Behindertengrad einfach nur nicht um auf eine Trendrüse zu drücken.

00:28:24: Es gibt viel mehr Erkrankungen, die einen Behindertengrad rechtfertigen als wir immer so denken.

00:28:28: Davon muss einem ja nicht irgendwie den Arm oder den Bein fehlen sondern es sind wirklich einfach Erkränkungen, wo man vielleicht weniger Energie hat oder so.

00:28:35: Das fand ich schon krass.

00:28:36: also Krankentragegeld ist ja eine Zusatzversicherung, die uns selbstständig immer nicht automatisch mit angeboten wird.

00:28:42: Das muss man eben extra machen.

00:28:44: Und was ich echt gelernt habe, was auch eine bittere Pille war erst mal ist sich wirklich... Wenn man zum Arzt geht und irgendwas hat oder zur Ärztin und die sagen einem ja, ich würde sie jetzt krank schreiben dann war mein Standardsatz immer.

00:28:57: Ja brauche ich nicht!

00:28:58: Ich bin ja selbstständig.

00:28:59: So nützt mir nichts, ich bin selbstständiger.

00:29:02: Und das würde ich grundlegend anders machen weil diese sechs Wochen zählen ab ersten Krankheitstagen und ich hab sehr viel Zeit verloren weil ich es halt nicht erst mal direkt mich krank gemeldet hab, sondern dachte, na ja komm das ist jetzt irgendwas du fühlst dich schlimm aber das wird schon wieder und mit jeder Woche verstreicht dann halt ganz einfach bares Geld.

00:29:19: also dass das wirklich wenn ihr krank seid als selbstständige lasst euch bitte krank schreiben.

00:29:24: Ich hätte nie gedacht nie nie nie, dass ich immer irgendwie sechs oder acht oder zehn Monate krank bin!

00:29:29: Also das gab's in meinem Horizont nicht?

00:29:32: Und das wäre wirklich sowas was ich jedem empfehlen würde das einfach anders zu machen.

00:29:37: Wenn ihr krank seid, lasst euch bitte krank schreiben, schickt es an eure Krankenkasse und habt ihren Nachweis.

00:29:42: Ganz viel von mir war auch so was wie... Ja aber wir sehen hier ja gar nichts in ihrer Akte!

00:29:45: Sie hatten ja vorher noch nicht.

00:29:46: Sie haben ja noch keine Maßnahmen unternommen.

00:29:48: Da können wir jetzt auch nichts machen.

00:29:49: Das heißt da ist wirklich ernst zu nehmen und sich wie seine eigene Angestellte zu behandeln.

00:29:53: Das wäre tatsächlich sowas wo ich ja viel gelernt habe auf die bittere Art

00:29:59: Und da fasse ich mich direkt an die eigene Nase, weil zum Zeitpunkt unserer Aufnahme ist meine Hüftatroskopie-Hüftopie zwei Wochen her.

00:30:08: und genau die Frage.

00:30:10: Brauchen Sie eine Aufzeichnung darüber dass sie hier stationär waren?

00:30:13: Brauchen sie ne Krankschreibung?

00:30:15: Ja!

00:30:15: Meine Zimmernachbarin ist sechs Wochen krankgeschrieben.

00:30:19: ja

00:30:20: und ich sitze halt zwei Wochen später wieder hier und mache mein Job, weil ja ich kann das auch

00:30:26: aber

00:30:27: genau das, was du sagst.

00:30:28: Ich meine dann sollen die ja diesen Wisch einmal ausfüllen und gut ist aber mach mir halt nicht weil bringt uns ja eh nichts.

00:30:35: Also es ist wirklich irre!

00:30:36: Das ist wirklich irre und das ist so etwas, was ich da wirklich lernen durfte dass das das Cut ist, dass das einfach nicht gut ist.

00:30:42: Dass wir uns wirklich wie unsere eigene Angestellte auch manchmal behandeln müssen gerade wenn's um Krankheit geht und wenns um Finanzen geht.

00:30:49: Und eine zweite Punkt der mir noch wichtig war, das ist ein bisschen abgebogen ist tatsächlich was Du eben angesprochen hast dieses Irgendwann kam der Punkt, wo ich eine Entscheidung treffen musste und vorher gab es so eine ganz lange Phase.

00:31:00: Wo ich irgendwie auch keine Entscheidung treffen konnte und das fand ich auch tatsächlich fast genauso schwer

00:31:05: weil

00:31:06: natürlich ich hatte total viel Druck von.

00:31:09: ich muss den Leuten doch jetzt sagen was ist wenn ich wieder da bin?

00:31:11: Ich muss doch irgendwas sagen Menschen fragen nach ich muss doch antworten Und dann so eine Sparrowing Partnerin wie dich zu haben die mir sagt, du musst jetzt einfach grad gar nix.

00:31:21: Das war schon krass, weil ich hatte einfach das Gefühl natürlich muss ich das.

00:31:24: Und was redest du denn da?

00:31:25: Also klar muss ich irgendwie und es gibt einfach Zeiten, das habe ich jetzt halt gelernt Da geht das einfach nicht.

00:31:32: auch wenn man sonst immer mein ganzer Kalender durchgetaktet war, ne?

00:31:36: Das war auch schräg.

00:31:37: ja auf einmal alles kennst du in allen Meetings alles absagen und dann noch nicht mehr zu wissen wo man wieder da ist und am Anfang hab ... dreißig Prozent meiner kognitiven Kapazitäten dafür verbraucht zu überlegen, wann ich wohl wieder da bin.

00:31:48: Und irgendwann habe ich das losgelassen.

00:31:49: Ich weiß es jetzt einfach nicht.

00:31:52: Das fand ich tatsächlich auch sehr schwer und merkte also... ...das war halt insgesamt relativ viel Thema Kontrollverlust,... ...Kontrolle abgeben und so.

00:31:59: Das war auf jeden Fall schon am Start würde ich mal sagen.

00:32:01: Also das war schon sehr schwierig.

00:32:03: Immer gepaart in schlechten Gewissen natürlich auch mit.

00:32:06: Wir haben Professorin des Businesses aufgebaut wir haben einen Team für dass wir verantwortlich sind.

00:32:11: Wir wären ja nicht Unternehmerinnen und hätten ein Team, wenn uns das egal wäre.

00:32:14: Und wir sagen gut dann schicken wir die Leute halt in Kurzarbeit oder so.

00:32:17: Das sind wir halt nicht.

00:32:18: Und das sind schon auf jeden Fall auch wieder mehr gleisige Projekte, die schon echt spannend waren und auch schwierig.

00:32:27: Ja und mir kommt es jetzt gerade noch ne?

00:32:29: Also ich mein du hattest ja auch einen großen privaten Meilenstein geplant letztes Jahr der dann ausgefallen ist.

00:32:36: Du lebst mittlerweile wieder im Norden von Hamburg.

00:32:38: also es gab da noch einen Umzug von Schweden nach Deutschland und so weiter.

00:32:42: Also da sind ja einfach sehr viele Sachen, die geplant waren, haben nicht stattgefunden.

00:32:49: Andere Dinge für die man schon auch Zeit- und Energie-, und mentale Power- und Resilienz braucht wie ein Umzug zwischen verschiedenen Ländern.

00:32:58: Das ist dann auch noch irgendwie so passiert.

00:33:01: Es muss man ja auch nochmal an der Stelle sagen also im Video von Ableck eigentlich alle darüber du dich identifiziert und definiert hast war halt weg.

00:33:10: Also Schweden und Expat.

00:33:13: Und erinnere ich mich auch noch, das war ja auch nicht so... Oh!

00:33:17: Wir ziehen jetzt nach Deutschland und wir planen das mal und ich pack hier meine Kartons alleine sondern es ging dann halt einfach nicht zurück nach Schweden.

00:33:26: Das ist einfach so krank, so viel Fremdbestimmung die einfach gar nichts zu dir passt und die einfach von außen schwer zu ertragen waren und man wirklich dann auch sagen musste Und das Business ist schon schwer, dass loszulassen und zu schütteln, dass es nicht das Wichtigste ist.

00:33:45: Aber wenn immer noch was obendrauf kommt, dann nimmt man so eher ... Das kann einfach gar nicht mehr das Wichtigste sein!

00:33:52: Ja krass, dass du das sagst.

00:33:54: Das habe ich schon wieder so ein bisschen ausgeblendet.

00:33:57: Also es stimmt... Ich nehme diese Podcast-Folge aus einer Speckgürtelstädtchen von Hamburg auf und nicht aus Schweden.

00:34:05: Und was du gesagt hast, das haben ja auch einige mitbekommen Wir wollten heiraten und ich hab die Hochzeit dann offiziell an den letzten Leute final, ich weiß nicht zwei Wochen vorher oder abgesagt dickes Brett zu bohren, weil natürlich das ganze Thema Enttäuschung und bla bla bla alles riesig war.

00:34:25: Und sich aber irgendwann zu fragen, hey warte mal, möchte ich hier gerade irgendein Fest veranstalten?

00:34:30: Einfach damit andere nicht enttäuscht sind!

00:34:32: Ich konnte aber zu der Zeit gar nichts.

00:34:34: Ich habe mich so scheiße gefühlt.

00:34:37: Das war krass.

00:34:38: und tatsächlich eben als wir auch gefragt haben, dass so Learnings haben ja viele mitbekommen.

00:34:44: Ich liebe das in Schweden, ich lieben unseren Ort da!

00:34:48: Das ist ganz schlimm das Thema und gleichzeitig zu merken, dass so Muttersprache, Mutterland, also das Heimat... Gerade wenn es einem wirklich schlecht geht, ist dieses ganze Auswandern woanders sein.

00:35:04: Ich habe das auch immer gesagt.

00:35:05: Es hat alles seine guten schlechten Seiten, es sind mehrere Medaillenseiten Nähe brauchte zu meiner gewohnten Infrastruktur.

00:35:15: Das ist einfach im Auswand, wenn man die Sprache nicht richtig gut spricht.

00:35:18: Klar!

00:35:19: Da wird Englisch gesprochen und alles.

00:35:20: aber es ist einfach so anders und fremd und wenn's einem wirklich nicht gut geht und man wohnt irgendwo mitten in dem schwedischen Wald also for real mitten im schwedischem Wald und ruft den Notarzt... Und Rettungswagen?

00:35:30: Einfach mal zwei Stunden in gebraucht?

00:35:32: Ja und das war die Situation.

00:35:33: ich musste notarzt rufen und der hat zwei Stunden gebrauchten Und ich kann alleine fahre ich weit über eine Stunde ins Krankenhaus, wenn ich das noch kann in so einem Moment.

00:35:44: Das war für mich dann schon auch ein krasser Moment und wie du sagst es war keine freiwillige Entscheidung.

00:35:48: Es hat sich sehr viel nach unfreiwillig angefühlt und es war sehr viel unfreiwillig letztes Jahr und dadurch hatte ich natürlich auch extrem starke Widerstände.

00:35:56: Da kann ich nicht sagen, jetzt bin ich wieder in Deutschland.

00:35:59: Ich will nach Schweden!

00:36:00: Das ist halt sehr viel gemacht und da habe ich auch extrem viel Zeit gebraucht um das zu akzeptieren und irgendwie daran wieder zu arbeiten und zu gucken.

00:36:09: was möchte ich denn?

00:36:10: wie geht es weiter?

00:36:11: Und nicht in so einer trotzigen Haltung von des Leben war jetzt gemeint zu mir und jetzt bin einfach beleidigt irgendwie zu bleiben weil das kann man mal eine Woche machen aber das schafft auch nichts.

00:36:19: Das bringt ein Jahr auch nicht weiter.

00:36:21: Aber das stimmt schon.

00:36:22: Das war tatsächlich auch noch ein ziemlich großer Punkt Auch was Identifikation oder Identität bedeutet, ne?

00:36:28: Weil das stimmt schon.

00:36:29: Wenn du jetzt sagst ja wer weiß Laura Dreifach Unternehmerin sitzt im Schwedenhaus und davon ist halt nicht mehr so viel übrig über die letzten zehn Monate und oder zehn zwölf Monate Ja aber ich bin noch da!

00:36:43: Das ist doch

00:36:43: auch ganz wichtig.

00:36:44: der Karte auch mit nach Deutschland.

00:36:46: Stimmt hat mittlerweile sogar eine Freundin.

00:36:50: also Wir haben seit einiger Zeit einen jungen Rund bei uns.

00:36:54: Aber ja, es ist wirklich nicht so viel geblieben.

00:36:57: und dann zu merken was ist denn der Kern eigentlich?

00:37:00: Was sind meine Kernbeziehung?

00:37:02: Was hat meine Kernwerte?

00:37:04: Was ist mir wirklich wichtig?

00:37:06: Ja das ist schon auf jeden Fall spannend!

00:37:11: Und jetzt hast du ja dann Anfang März die Entscheidung getroffen okay aus smash it nimmst du dich raus und zwar tu du kompletto.

00:37:21: Also du bist immer noch in unserer Bibliothek drin für unsere Kundinnen, ich finde das auch toll.

00:37:26: Aber es mag dann wohl auch die Erste kommen, die sagt, wer ist eigentlich Laura?

00:37:29: Und warum heißt das Ding, Laura und Gretel?

00:37:32: Also da bist du raus aber du bist weiterhin sehr oder jetzt mit Fokus neben deinen Resilienztrainingsgeschichten im JDSJ also um bis zu deiner Eltern.

00:37:43: Gib mir doch mal einen Ausblick.

00:37:44: wie geht's jetzt für dich weiter, Laura?

00:37:47: Also soweit ich mich noch alle Aussplicke wage, weil mein Leben mir gezeigt hat dass die ziemlich oft nicht aufgehen.

00:37:53: Genau ich bin ja wie du gerade gesagt hast.

00:37:56: Ich habe dann die Entscheidung getroffen und es war wirklich wie ein eigenes Bein absägen.

00:37:59: aber Es war dann so Dass ich aus Laura und Gretel raus bin und rausbleibe.

00:38:05: Das hat auch wirklich den Grund das sich einfach weiß dass Du Und unser team diese firma einfach richtig richtig gut weiter führen können.

00:38:14: und das ist Bei den anderen Business ist das anders.

00:38:17: Das ist eine Firma meiner Mutter, die... ...das nicht so einfach kann.

00:38:20: Da habe ich mich auch über die letzten Monate nach und nach ersetzt durch Teamaufbau und Ausbau.

00:38:26: Aber da gibt es ja keine Grittel in der Firma, die das sonst irgendwie übernehmen könnte.

00:38:30: Und deswegen habe ich dann sozusagen diese schwierige aber irgendwann auch klare Entscheidung getroffen,... ...dass ich weiterhin als CEO im Engineering-Zentrum wirken möchte mit deutlich reduzierter Stundenzahl, kaum noch operativen Tätigkeiten.

00:38:45: Dafür haben wir das Team aufgestockt und dass ich so auch verbunden bleiben kann, Unternehmer rasch mit dir weil du ja nun mal auch CEO bist, wenn wir es jetzt mal so benennen dürfen einfach und wie uns da auch weiterhin auf Augenhöhe austauschen können sagen was passiert gerade in sozusagen Insmash it am Markt?

00:39:03: Was ist denn gerade zur Entwicklung mit KI keine Ahnung diese ganzen großen Sachen die betreffen ja alle Unternehmer und Unternehmerinnen.

00:39:10: deswegen freue mich sehr darauf Bestand bleiben kann, ohne dass ich im täglichen Geschäft noch bin.

00:39:17: Weil das war ganz klar... Das war was mich aufgefressen hat über die letzten Jahre so viel operatives Geschäft aus drei verschiedenen Bereichen und Ich werde also weiter im Ingenieur-Zentrum tätig sein.

00:39:27: Und in abgespeckter Version mache ich weiterhin Workshops.

00:39:31: Auch das habe ich ziemlich reduziert Kann auch sagen es ist ein Learning.

00:39:34: Wenn man mal ganz raus ist dann kann man danach auch wieder so step by step anfangen und sich das nochmal aufbauen und sich nochmal überlegen.

00:39:42: Also bei der Zielgruppe oder bei der Gruppe haben mir Workshops eigentlich noch nie Spaß gemacht, vielleicht fange ich die einfach nicht wieder an.

00:39:47: Das ist auch ein Learning-Vertil, weil wenn ich erst mal drin war, war ich wahnsinnig schlecht da drin das wieder loszulassen.

00:39:54: und so möchte ich in deutlich abgespeckter Version umgespeckt sozusagen also mehr Zeit für mein Privatleben, für meine Gesundheit haben, für Projekte Unternehmerinnen bleiben und freue mich sehr, wenn wir uns da einfach auch weiterhin verbinden und verbunden sein können.

00:40:13: Gerne auch mal hier Podcasts

00:40:15: usw.,

00:40:15: weil es gibt ja dann einfach viele Themen.

00:40:17: ich möchte aber das ist auch ein ganz starkes Bedürfnis nicht mehr so krass in der ersten Reihe stehen.

00:40:22: also ich habe ganz viel Rückzugsbedürfnisse gehabt im letzten Jahr und das hab' ich auch weiterhin.

00:40:27: Also ich brauche viel mehr oder anders ausgleichbar viel weniger Bildschirmzeit und versuche das mal so auf diesem Weg.

00:40:37: Ja, und genau.

00:40:38: Das ist nicht wenn wir verbunden sein werden sondern wir werden verbunden.

00:40:43: seien in dieser stelle vielleicht wirklich mal das update für dich da draußen die du uns zuhörst.

00:40:49: also Laura und ich haben vor alle zwei bis drei monate

00:40:54: eine

00:40:54: CEO-Austausch zu machen.

00:40:56: Was siehst du, was sehe ich?

00:40:58: Wie läuft es?

00:40:59: Was war schwer in den letzten Wochen und Monaten wie auch immer?

00:41:03: Und das wirklich mit der Titten auf dem Tisch oder bei die Fischegarantie.

00:41:09: Das bin ich echt auch ein bisschen gespannt drauf.

00:41:11: Wir werden uns aus unterschiedlichen Bereichen berichten und eben miteinander einchecken, wie's geht und was unsere Learnings daraus sind.

00:41:20: Da freu ich mich echt drauf.

00:41:21: Und ich find's auch supergeil, ne?

00:41:22: Weil wir haben erst ganz klassisch wieder gesagt, machen wir das dann einmal im Monat und da hab ich darüber oft gemerkt, boah!

00:41:28: Einmal im Monate ist mir viel zu krass, viel zu viel... Jetzt will ich auch wirklich mal sagen eher alle zwei bis drei Monate wenn wir was zu sagen haben, zusammen werden wir uns miteinander austauschen werdet ihr da draußen das hören und gleichzeitig jetzt ist die Katze aus dem Sack wird ihr halt auch sehen, wie wir das sozusagen jetzt händeln.

00:41:51: Eine Marke die Laura und Gretel heißt, die jetzt dann aber nur noch Gretl ist...

00:41:56: Und Gretle?

00:42:00: Schlecht!

00:42:03: Genau diese Make-upmarke also... Und Gretel geht also auch nicht.

00:42:07: Wie machen wir das, wie machen wir es aus Marketing-Sicht?

00:42:10: Was muss auch wie schnell gehen?

00:42:13: Wo kann man sich Zeit lassen und so weiter?

00:42:14: Also auch da nehmen wir dich da draußen gerne mit auf die Reise und auf den Weg was sich bei uns verändert, wie wir das angehen, wie wird das priorisieren usw.

00:42:24: Da sind auch ein paar Folgen mit dem Team in unserem Marketing Jenny usw.

00:42:29: geplant.

00:42:30: Aber wie gesagt, Laura.

00:42:31: Ich freue mich sehr!

00:42:31: Ich bin super gespannt weil aus dem Jsj habe ich da über die Jahre eigentlich immer gar nicht so viel mitgekriegt.

00:42:38: Bin gespannt ob es sich geändert.

00:42:40: Voll ja und das ist das finde ich so spannend weil... Das ist ja das Wunsch-Szenario von mir gewesen wo ich gar nichts konkret wusste dass es mein Wunsche-Scenarios.

00:42:51: aber dieser Wunscht diese Firmen Beide ich sage jetzt mal jdj und braun gretl weiter existieren erfolgreich sind menschen begleiten.

00:43:01: Und wir uns dazu noch austauschen können.

00:43:02: das ist eigentlich sozusagen gefühlt jetzt der jackpot für mich weil ich ja, als hätte ich mich entscheiden müssen gewusst dass eine firma dann stirbt dann Das war ja sozusagen, glaube ich immer mein Horrorszenario.

00:43:16: Es ist ja auch voll die Selbstüberschätzung und das ist ja letztendlich auch füllige Allmachtsfantasien würde ich sagen dass man irgendwie dann so denkt es geht wahrscheinlich ja jedem so wenn man baut sowas auf man denkt man kann da gar nicht raus.

00:43:26: und es war tatsächlich auch ganz gut sich dann auch mit ein paar Firmen zu beschäftigen wo irgendwann CEOs rausgegangen sind wo irgendwas im Leben passiert ist was schönes was schlimm ist was auch immer mal aufgehört hat oder ganz raus war und die Firmen trotzdem weiter waren.

00:43:41: Es sogar irgendwie eine Art Metamorphose gab, ne Weiterentwicklung, wie du auch gesagt hast das Team abstecken kann nochmal sich verändern natürlich.

00:43:47: Das klingt immer so... Also ich will da nicht als scheiße Gold machen.

00:43:50: Das war erst einmal aus der Notwendigkeit und es ist auch erstmal schwierig wenn man muss Termine auffangen und so.

00:43:55: Das ist jetzt erstmal nicht juhu aber zu sehen über die Monate dass es dann vielleicht auch ein Potenzial aus jemandem freilegt was vorher noch nicht gelebt wurde.

00:44:05: Hätte mir das jemand vor, weiß ich nicht, sechs Monate oder acht Monaten gesagt, aber es gibt eine Lösung.

00:44:10: Wo beide Firmen weiter existieren, wo du sogar ab und zu noch mal ne Podcast-Folge mit aufnehmen darfst, weil du das liebst!

00:44:16: Mit deiner Freundin zusammen ... Das konnte ich mir lange nicht vorstellen.

00:44:20: Weil man ist dann so in seinem kleinen Karton und denkt halt okay, wenn ich das... Es wird alles ganz schrecklich und es geht alles den Berg runter.

00:44:26: Und da ist auch immer so ein Learning, dass man einfach gar nicht alles glauben darf.

00:44:31: Man ist da limitiert in seinen Gedanken, obwohl ich schon echt auch einen ... optimistisch am Ende spinnen, aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen wie ein Weg aussehen kann.

00:44:39: Weil es sich nach so viel Verlust und Nicht-Verantwortungsübernahme angefühlt hat... Und das macht mich sehr, sehr happy!

00:44:46: Das wird das versuchen und weitergehen.

00:44:48: und letztendlich unfassbar dankbar dass unsere Freundschaft das überstanden hat und wir da so miteinander durchgehen konnten.

00:44:56: Durch echt schwierige Entscheidungen, ja?

00:44:57: Das sind auch einfach Hard Facts.

00:44:59: über die Firma und über Anteile und über Team und über sowas zu sprechen Hätte ich mir gar nicht vorstellen können, das war irgendwie nicht vorstellbar für mich.

00:45:09: Ich dachte immer wenn irgendwann mal so ein Supergau passiert und es hat sich nach einem Supergauer angefühlt dann ist irgendwie alles ganz schrecklich und vielleicht ist das nochmal sowas was ich mit rausgeben möchte.

00:45:18: Ja, also erst mal du kannst schon an deinem Gehirn kramen.

00:45:22: Weil das war jetzt eigentlich ein geiles End-Learning.

00:45:24: aber Leute lieben deine Bilder und deine Learnings.

00:45:27: ja also unsere Kunden sind der großer Fan von.

00:45:30: heißt du hast jetzt eh gleich das letzte Wort und darfst noch einmal ein learning mit rausgeben.

00:45:36: Und ich finde es schon und das habe ich muss sich dir aus Coaching Sicht einmal hier den Spiegel vorhalten.

00:45:42: Es waren schon zwei drei Stellen in dieser Folge wo du es dann doch kleiner gemacht hast diese.

00:45:48: Und wenn das ein Supergau eigentlich so, ja es war ein Super-Gau Laura.

00:45:51: Also du hast vorhin auch gesagt, schlimmste Jahr deines Lebens!

00:45:53: Das war ein super Gau und du hast doch irgendwo zwischendurchgesagt ich will ja gar nicht Jammann kommen aber noch darfst Du und ist völlig fair und es war Ein Super Gau.

00:46:03: also wirklich muss Ich nochmal hier so Hinstellen du hast es dir du hattest es scheiße schwer und Es War super ungerecht und du Hast es Dir Nicht leicht gemacht Möchte dich gar nicht hier zu drehen bringen und so.

00:46:16: Aber das wirklich, also du hast... Du hast es dir nicht leicht gemacht!

00:46:20: Du hast dich nicht bei Leuten nicht gemeldet weil du das wolltest oder irgendwie so einen.

00:46:24: Es ging einfach gar nichts mehr irgendwie anders.

00:46:28: Also ja super Gau Ja Und wünsche ich wirklich niemandem was du da an der Hacke hattest.

00:46:36: also von daher auch Danke dass du dir die Zeit hier heute überhaupt genommen hast, das du ja am Start bist.

00:46:43: Also ich habe es eingangs auch gesagt wasn't easy, dass wir beide immer zusammen so eine Zeit finden.

00:46:49: Wir waren super hart mega aufgeregt und ich bin sehr glücklich mit der Folge, die es geworden ist.

00:46:56: Ich seh dir ne Fette um Armung rüber schicken wirklich mal das allerletzte Wort und ich werde da nichts

00:47:01: mehr sagen!

00:47:02: Ich glänze die Learning und die Verabschiedung in deine Hände liegen.

00:47:08: Ja, jetzt bin ich tatsächlich ein bisschen ihr Wisstja.

00:47:11: Es hat schon mein Deutschlehrer im Habitur gesagt.

00:47:13: Sappeln kann sie!

00:47:15: Also eigentlich kann ich immer was sagen.

00:47:17: aber das hat mich gerade schon noch mal ein bisschen getatscht weil ich merke wie... Egal wie viel wir daran arbeiten und ich halte mich da schon für ziemlich fachlich kompetent, emotional relativ kommt.

00:47:30: Und trotzdem fangen wir immer wieder an uns da klein zu machen und immer wieder ein irgendwie zu relativieren irgendwie uns selber in Frage zu stellen, zu gucken.

00:47:40: war das jetzt wirklich so schlimm.

00:47:42: Ich habe eben schon wieder auf so einer Delfinspur in meinem Gehirn gemerkt wie es anfing mit hast du jetzt damit irgendwie zu viel Raum eingeben?

00:47:49: Also diese ganze Kacke und ich glaube es ist vielleicht kein Bild aber es ist ein Wunsch den ich an mich selber habe und den auch allen einfach so mitgeben möchte dass dieses lasst uns mal einfach besser werden, darin auf unsere Frühwarnsysteme zu hören.

00:48:05: Weil die sind da und senden uns Signale.

00:48:07: Das machen sie gefühlt jeden Tag!

00:48:10: Und es lohnt sich einfach dahinzuhören.

00:48:14: Das kann ich aus diesem Supergaujahr wirklich sagen... Da ist so viel Herzenswunsch auf der Strecke geblieben was sich so bitter scheiße angefühlt hat, wo ich mir oft gewünscht hab.

00:48:24: Ich habe mir wirklich oft gewönscht, als hätte ich früher drauf gehört.

00:48:28: Und das ist glaube ich sowas vielleicht so.

00:48:30: ganz zum Abschluss.

00:48:31: Ich habe hart lange daran gearbeitet, nicht in Schuld zu gehen, mir nicht die Schuld zu geben.

00:48:36: also es war so ein mega Prozess.

00:48:37: ich war am Anfang mit mich so schuldig gefühlt für alles und solche Sätze wie... Ja, sie sagen die ja immer alle gesagt drei Firmen sind zu viel.

00:48:44: Das musst du dich auch nicht wundern wenn du krank geworden bist.

00:48:46: also so wenn dann setzte die einfach überhaupt nicht.

00:48:48: Sie sind ja nicht logisch.

00:48:50: ich hätte vielleicht die Krankheit auch bekommen wenn ich drei Jahre auf Bali meditiert hätte.

00:48:53: das weiß man nicht dass in krankheiten so ist der Körper Aber diesen switch von schuld weg zur verantwortung.

00:49:01: Ich übernehme jetzt nach vorne die Verantwortung.

00:49:02: was passiert ist es passiert.

00:49:04: Ich hatte gute gründe diese firben aufzubauen und das zu machen.

00:49:08: Das ist vielleicht so ein Ding, das muss man nicht so viel in der Schuld hängen und uns gleich wieder schuldig fühlen.

00:49:12: Sondern nach vorne die Verantwortung gehen und sagen jetzt mache ich es halt anders.

00:49:16: Jetzt höre ich vielleicht ein bisschen schneller auf mein Frühwarnsystem weil das ist da und das hat meistens recht.

00:49:24: Super!

00:49:25: Ja noch ein paar letzte Worte an unsere Dings?

00:49:28: Ich hab gesagt, ich habe heute mal nicht das letzte Wort.

00:49:31: Dann musst

00:49:32: du wenigstens Tschüss sagen.

00:49:34: Ne, das war eine sehr berührende Folge für mich.

00:49:37: deswegen... Ja, Meck ist richtig so ein irgendwie ganz starkes Herzpochen gerade und würde mich riesig freuen wenn ihr auf die Folge irgendwie reagieren mögt.

00:49:49: Was nehmt ihr da aus mit?

00:49:50: Wie fühlt sich das für euch an?

00:49:52: Wir haben jetzt gefühlt so die Katze aus dem Sack gelassen, die so lange da drin war und gemaunst hat und auch manchmal gekratzt hatte.

00:49:58: Und ja was spricht euch daran an?

00:50:01: vielleicht einfach eine kleine Resonanz unter dieser Folge zu dieser Folge.

00:50:05: es wird mich wahnsinnig freuen.

00:50:06: Ich freue mich noch viel mehr darauf, wenn wir in regelmäßigen Abständen hier mal einchecken und uns wiederhören.

00:50:12: Ich weiß dass dazwischen du und das Team mega Job machen, dass ihr hier geile Folgen produziert und ab und zu sprich ich dann mal wieder mit rein und wir gucken drauf.

00:50:20: Darauf freue ich mich sehr!

00:50:21: Und euch allen wünsche ich jetzt erst einmal eine super gute Zeit und danke, dass Ihr zugehört habt.

00:50:25: Das ist ja die XL-Folge hier sozusagen geworden.

00:50:28: also danke, daß Ihr durchgehalten habt und vielen Dank für das Verständnis.

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